Presseberichte:


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Durch einen Server und Computerausfall stehen für den Zwischenraum 10.02.2009 bis Mai 2011 keine Presseberichte zu Verfügung.
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WAZ vom 10.02.09
"Nein" zu Erotik-Etablissement
So glücklich kann Politik machen: „Sehr zufrieden”, „total erleichtert” und allesamt gut gestimmt verließen viele Neuenkämper das Rathaus, nachdem der Ausschuss für Stadtentwicklung über alle Parteigrenzen hinweg „Nein” zu einem Rotlicht-Betrieb an der Essenberger Straße gesagt hat

Wobei es eigentlich gar kein „Nein” war, was nach weitgehend übereinstimmenden Anträgen von SPD und CDU beschlossen wurde: Es wird ein Bebauungsplan aufgestellt für die Umgebung des Wohnhauses, dessen Besitzer sich ein Etablissement für „erotische Massagen” genehmigen lassen wollte. Verbunden damit ist die Zurückstellung der Nutzungsänderung für ein Jahr. Wobei man bei der Stadtplanung wohl davon ausgeht, dass Rotlicht-Nutzungen damit für einen längeren Zeitraum kein Thema mehr sein werden, ohne dass der Stadt Entschädigungsklagen drohten.

Hatten in der letzten Woche noch zwei Dutzend Anwohner gegen das geplante Erotik-Vorhaben protestiert, waren es gestern mittag bereits rund hundert, die sich vor Ort zum Protest versammelt hatten. „Nein zu Rotlicht-Plänen” und „Puff – nein danke” stand auf Transparenten.
Freudenhäuser genug

An ihrer Einstellung zum geplanten Erotik-Etablissement ließen die Demonstranten keinen Zweifel: „Auf der Vulkanstraße sind Freudenhäuser satt und genug”, sagte Josef Süßmuth. Horst Gärtner, Vorsitzender einer örtlichen Siedlergemeinschaft: „Neuenkamp sollte einigermaßen sauber bleiben.” „Seit Jahren wird hier ein Discounter verhindert, das geht doch auch”, so Karl-Heinz Ternes. SPD-Ratsherr Manfred Osenger nahm die Stadtplaner in die Pflicht: „Da muss Gehirnschmalz investiert werden, um das zu verhindern.” Offenbar hat man auf ihn gehört. Fotos Friedhelm Geinowski
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WAZ vom 09.02.2009
„Wir wollen
kein Bordell in Neuenkamp"
Von Willi Mohrs
An der Essenberger Straße soll ein Wohnhaus zur „gewerblichen Zimmervermietung
mit erotischen Massagen" werden. Anwohner gehen dagegen auf die Barrikaden (die
WAZ berichtete), die SPD will der Nutzungsänderung politisch einen Riegel
vorschieben.
„Zur Durchsetzung des politischen und des Bürgerwillens wird der
Oberbürgermeister aufgefordert, alles im juristischen Rahmen mögliche zu tun",
heißt es in einem Antrag, der heute im Ausschuss für Stadtentwicklung behandelt
werden soll. Weiter im Text: „Dies könnte ein Aufstellungsbeschluss für einen
Bebauungsplan Neuenkamp Essenberger Straße, der in seinen Grenzen reine
Wohnbebauung vorsieht und gewerbliche Nutzung ausschließt, sein."
„Nach verständlichen Protesten der Nachbarn und Einschätzung der Politik vor
Ort" solle eine Rotlicht-Nutzung in diesem Teil Neuenkamps verhindert werden, so
die SPD weiter, „weil Kinder und Jugendliche dort einen besonderen Schutz
genießen müssen".
In der Nachbarschaft lebten viele Kinder, und zahlreiche Jugendliche würden zu
Trainingszwecken regelmäßig „den auf Bundesliga-Ebene agierenden"
Billard-Sportverein BSG 1932 in einem der Nachbarhäuser aufsuchen.
Auch fordert die SPD, „Konzentrationszonen" für Rotlichtbetriebe im
Flächennutzungsplan auszuweisen, um künftig Konflikte auszuschließen. Die SPD
Neuenkamp/Kaßlerfeld lädt für heute, 13 Uhr, zur Bürgerversammlung vor dem Haus
Essenberger Straße 97 ein. „Wir wollen kein Bordell in Neuenkamp!"
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NRZ vom 09.02.2009
Demo gegen
geplantes Bordell
Die SPD in Neuenkamp initiiert zusammen mit den Bürgern eine Demo gegen den Plan, in Neuenkamp ein Bordell zu etablieren. Treffpunkt ist am heutigen Montag um 13 Uhr die Essenberger Straße 97. Anschließend wird im Rathaus ein entsprechender Initiativantrag der SPD eingebracht.
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WAZ vom 05.02.2009
Eine große
Koalition gegen Rotlicht
Von Willi Mohrs
Duisburg. Gewerbebetriebe, Sportstätten von Billard bis Tennis, ein paar
Wohnhäuser – bunt gemischt ist die Nachbarschaft an Duisburgs Essenberger
Straße, aber einig ist man sich in der Ablehnung eines neuen Nachbarn: Ein
Etablissement für „erotische Massagen" ist dort geplant. Anwohner und die
Politik im Stadtteil Neuenkamp gehen dagegen auf die Barrikaden.
Kinder wohnen nebenan und sogar im Hinterhaus des geplanten Rotlicht-Betriebes,
Jugendliche gehen daran vorbei auf dem Weg von der Bushaltestelle zum Sport,
sorgen sich Anwohner. Sie befürchten, dass der ganzen Umgebung das Abrutschen
ins „Milieu" droht. Rosemarie Koch: „Die Nachbarn würden doch bald ausziehen.
Wer kauft die Häuser dann? Wir hätten den nächsten Puff hier."
„Wir können es nicht verhindern", erläuterte Planungsdezernent Jürgen Dressler
die rechtliche Lage. Rotlicht-Betriebe seien „in Gewerbegebieten allgemein
zulässig". „Ich werde alles Mögliche versuchen, um so etwas zu verhindert",
verspricht Ratsherr, Bürgermeister und gebürtiger Neuenkämper Manfred Osenger –
Sozialdemokrat wie auch Duisburgs oberster Planer.
Eine Umwidmung in ein reines Wohngebiet sei nicht möglich wegen der dort
ansässigen Gewerbebetriebe, argumentiert der Dezernent. Es habe an anderer
Stelle Beschlüsse gegeben, Spielhallen und Discounter zu verhindern, hält der
Politiker dagegen. Warum also nicht einen Eros-Betrieb?
Gerhard Krause, Besitzer des Nachbarhauses, will mit einer Bürgereingabe gemäß
Gemeindeordnung die städtischen Stellen zum erneuten Nachdenken ermuntern. Und
SPD-Bezirksvertreter Dr. Hans-Lothar Tacke sucht den Schulterschluss mit
CDU-Bezirksbürgermeister Heinrich Klose, um per Dringlichkeitsbeschluss die
Ausweisung der Straße als reines Wohngebiet durchsetzen – eine große Koalition
gegen Rotlicht. Ratsherr Osenger appellierte gestern auch an den Hausbesitzer,
von seinem Vorhaben abzurücken und das zweigeschossige Gebäude weiterhin als
Wohnhaus zu nutzen: „Das wäre für alle die beste Lösung." Hier soll das
Etablissement entstehen.
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WAZ vom 04.02.2009
„Nein" zu
Rotlicht-Plänen
Von Willi Mohrs
Zwei Etagen, fünf Zimmer, schlichte Backsteinfassade – und dennoch ein Aufreger:
Gut zwanzig Nachbarn strömten gestern mittag vor dem Haus an der Essenberger
Straße zusammen, um zu protestieren. Um ihren Unmut zu bekunden gegen die
befürchtete Umnutzung des Gebäudes vom Wohnhaus zu einem Freudenhaus.
„Erotische Massage" soll künftig dort erlaubt sein, wenn es nach dem Willen des
Hauseigentümers geht. Die Nachbarschaft ist sich einig in der Ablehnung dieses
Vorhabens. Kinder wohnten in den Häusern nebenan, drei sogar in einem weiteren
Gebäude auf dem selben Grundstück, Jugendliche kämen täglich zu den drei
Sportstätten im engeren Umfeld. Und das, so Nachbarin Rosemarie Koch, vertrage
sich nicht mit einem Rotlicht-Angebot.
Zudem drohe Schaden für den gesamten Stadtteil Neuenkamp: „Die Nachbarn würden
doch bald ausziehen. Und wer kauft die Häuser dann?" Über die Antwort sind sich
die Anwohner einig: „Wir hätten den nächsten Puff hier." Es drohten
„vulkanstraßenartige" Zustände, schon wegen der Nähe der Essenberger Straße zu
Autobahn und Autohof.
„Wir können es nicht verhindern", erläuterte Planungsdezernent Jürgen Dressler
gestern die rechtliche Lage. Rotlicht-Betriebe seien „in Gewerbegebieten
allgemein zulässig". Eine Umwidmung in ein reines Wohngebiet sei nicht möglich
wegen der zahlreichen dort ansässigen Gewerbebetriebe.
Manfred Osenger, SPD-Ratsherr und eifriger Propagandist „seiner" Stadtteile
Neuenkamp und Kaßlerfeld, zeigte sich gestern „nicht erfreut": „Ich habe aber
wenig Hoffnung, dass wir das kippen können".
Versuchen wollen's aber Politik und Anwohner. Gerhard Krause, Besitzer des
Nachbarhauses, will mit einer Eingabe gemäß der Gemeindeordnung die städtischen
Stellen zum erneuten Nachdenken ermuntern. Und Dr. Hans-Lothar Tacke,
Fraktionsvorsitzender der SPD in der Bezirksvertretung Mitte, versprach den
Anwohnern, im Stadtteilparlament die Ausweisung der Essenberger Straße als
reines Wohngebiet zu beantragen.
Weil die Bezirksvertretung aber erst im März regulär wieder tagt, wollte Tacke
gestern noch versuchen, gemeinsam mit dem christdemokratischen
Bezirksbürgermeister Heinrich Klose einen Dringlichkeitsbeschluss zu fassen:
„Das hat man woanders auch schon so gemacht", beschrieb er die
Erfolgsaussichten. Hinterm Haus spielen Kinder, im Haus soll's „erotische
Massagen" geben.
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NRZ vom 13.06.2008
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NRZ vom 12.06.2008
SPD wählte Kandidaten
In dem voll besetzten Dietrich-Krins-Weber-Zentrum fanden die Wahlempfehlungen
des SPD-Ortsvereins Neuenkamp/Kaßlerfeld zur Kommunalwahl 2009 statt.
Die Genossinnen und Genossen wählten für den Rat der Stadt Bürgermeister Manfred Osenger und als Ersatzkandidat Dr. Lothar Tacke einstimmig. Für die Bezirksvertretung Mitte wählten sie ebenfalls einstimmig Dr. Lothar Tacke und als Ersatzkandidat Sascha Westerhoven. Zusätzlich wurde Sevda Bayrak als „Bürgerschaftliches Mitglied" zur SPD-Bezirksfraktion einstimmig gewählt.
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NRZ vom 11.06.2008
Exkursion zum Bürgermeister
Eine besondere Ehre für die gut 20 Schüler der Globus Gesamtschule. Im Mercatorzimmer durften sie sich im Gästebuch der Stadt Duisburg verewigen. Diese Chance ließ sich kein Schüler entgehen.
Während Bürgermeister Manfred Osenger gestern Vormittag im Mercator-Zimmer des Rathauses von dem "ganz berühmten Mann, der vor 500 Jahren in unserer Stadt gelebt hat" erzählte, muss er sich selbst wie ein Promi vorgekommen sein. Dutzende Male klickten seine jungen Zuhörer während der kurzen Erklärung zu Gerhard Mercator auf die Auslöser ihrer Foto-Handys. Gar so oft kommt man als Fünftklässler schließlich einem waschechten Bürgermeister nicht so nah.
Schüler testeten, ob die Mikrofone funktionieren
Im Rahmen der Unterrichtsreihe "Regeln und Gesetze" im Fach Religion hatte die Lehrerin Jutta Neumann von der Globus Gesamtschule den Besuch im Rathaus organisiert. Nach einem kurzen Rundgang durch das erste Haus der Stadt zeigte sich erst einmal, dass die Kinder den Besuch so aufregend fanden, dass sie sich an die sanfte Ermahnung "seid nicht so laut, hier finden überall Sitzungen statt" überhaupt nicht hielten.
Im Ratssaal angekommen wurde mit großer Begeisterung getestet, ob die Mikrofone an den Sitzplätzen auch wirklich alle funktionieren. Doch Osenger hatte noch eine Überraschung parat und ließ die Glocke ertönen, mit der auch jede Ratssitzung eingeleitet wird. Dann begannen die Besucher die im Unterricht vorbereiteten Fragen zu stellen.
Dabei war die Neugierde so groß, dass Osenger, der gestern exakt ein Jahr im Amt war, mit dem Antworten kaum hinterher kam. Er erklärte wie Gesetze und Verträge entstehen und verriet die ihm persönlich wichtigste Regel: "Ihr müsst immer freundlich sein, dann werdet ihr auch so behandelt." Und welche Aufgabe hat ein Bürgermeister? "Wir müssen möglichst viel dafür machen, dass die Einwohner glücklich und zufrieden sind."
Interesse an Merkels Stuhl
Die Schüler interessierte zwar auch, was ein Bürgermeister mit dem Bau von Schulen und Spielplätzen zu tun hat, doch das größte Interesse erweckte die Tatsache, dass sogar Angela Merkel, damals noch als Bundesumweltministerin, schon im Rathaus gewesen ist. Auf welchem Stuhl sie damals gesessen hat, wusste Osenger aber nicht mehr genau. (mh)
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NRZ vom 30.05.2008
Schlütershof: hoch belastet
Einen Widerspruch in der Festlegung der Umweltzonen in Neuenkamp fand Bezirksvertreter Lothar Tacke. Ausschlaggebend war die so genannte Ampelkarte, die anhand rot markierter Stellen die stark mit Feinstaub belasteten Stadtteile kennzeichnet.
"Diese Ampelkarte weist eine hohe Feinstaubbelastung für den Bereich der Straße Am Schlütershof nördlich der Autobahn A 40 aus", sagte Tacke. Weniger belastet sei hingegen der Straßenabschnitt südlich der A 40. "Da die verkehrliche Belastung auf der ganzen Straße einheitlich ist, gehe ich davon aus, dass die geringere Feinstaubbelastung auf die südlich liegende Grünfläche zurückzuführen ist", so Tacke. Stutzig machten ihn allerdings die auf der Ampelkarte basierenden Umweltzonen. "Kurioserweise ist der hoch belastete nördliche Teil der Straße Am Schlütershof nicht Bestandteil der Umweltzone, wogegen der gering belastete, südliche Teil in die Umweltzone aufgenommen werden soll", erläuterte der Bezirksvertreter.
Umweltzone soll abgetrennt werden
Tacke schlägt deshalb vor, die Wohnbebauung Neuenkamp zwischen der A 40 im Norden, dem Parallelhafen im Süden, dem Rhein im Westen und der Straße Am Schlütershof im Osten von der Umweltzone abzutrennen.
Thomas Griebe, Abteilungsleiter des technischen Umweltschutzes im Amt für Umwelt und Grün, zeigte sich auf NRZ-Nachfrage erstaunt. "Die komplette Straße Am Schlütershof fällt in den aktuellen Planungen nicht in den Bereich der Umweltzone", sagte er. Zwar weise die Ampelkarte sowohl nördlich als auch südlich der Autobahn Überschreitungen der Feinstaubbelastungen auf, was aber auf den Lkw-Verkehr zurückzuführen sei.
Neuregelung wurde im März präsentiert
"Bei den Berechnungen für die Umweltzonen wurden auch die Vorbelastungen der jeweiligen Bereiche berücksichtigt", so Griebe. So kam es, dass der Schlütershof im ersten Entwurf vom 23. Januar Teil der Umweltzone war, aber seit dem 30. März, als die Neuregelung präsentiert wurde, nicht mehr dazugehört.
Am Schlütershof in Neuenkamp wird dieses Zeichen nicht zu finden sein.
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NRZ vom 15.03.2008
47 Bäume sorgten für Aufregung
Der Umbau des Knotenpunktes Am Blumenkampshof/Am Schlütershof in Kaßlerfeld (wir berichteten mehrfach) beschäftigte die Mitglieder der Bezirksvertretung Mitte (BV) am Donnerstag. Hier erhitzten 47 Bäume die Gemüter der lokalen Politiker. Jene sollen nämlich im Rahmen des Umbaus gefällt werden. Hinzu kommt, dass 16 dieser Bäume unter die Baumschutzsatzung fallen. "Ist es nicht möglich, die geplante neue Abfahrt der A 40 zehn Meter nach vorne zu verlagern?", fragte Mustafa Arslan von den Grünen. Somit müssten keine Bäume gefällt werden. Doch diese Idee wurde von der Verwaltung direkt zurückgewiesen. "Ein Alternativentwurf ist leider nicht möglich", sagte Axel Brenner vom Planungsamt. Erstens befinden sich auf diesem, von Arslan vorgeschlagenen Gelände, Gewerbebetriebe, zweitens versuche die Stadt im öffentlichen Verkehrsraum zu bleiben. Für die Empörung über die Baumfällmaßnahmen zeigte Brenner Verständnis. Lothar Tacke, SPD-Fraktionsvorsitzender, forderte, dass die geplanten Lärmschutzmaßnahmen erhalten bleiben. So sei der Vorlage zu entnehmen, dass nach Aussage des Gutachters keine Lärmschutzmaßnahmen erforderlich seien. "Ich sorge mich um das Wohl der Anwohner der Wrangelstraße, die mit dem erhöhten Lkw-Verkehr konfrontiert werden", erklärte Tacke. Nach einer kurzen Beratung stellte die BV den Antrag, dass für die gefällten Bäume ein Ausgleich geschaffen werden soll. Und zwar im Verhältnis 1:3. Zudem wird der Oberbürgermeister gebeten, zu prüfen, ob trotz des Gutachtens, die Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt werden können. Nur in Kombination mit diesem Antrag wurde die Vorlage von den Bezirksvertretern einstimmig genehmigt. (ker)
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Nrz vom 15.02.2008
Ein Logo für die Stadtteile
Ein Stadtteil-Logo sucht der SPD Ortsverein Neuenkamp/Kaßlerfeld. "Ich habe so etwas in Laar am Ortseingang gesehen", sagte der Vorsitzender Manfred Osenger. "Laar ist lebenswert", steht dort geschrieben. "Die Idee fand ich großartig und schlug sie unserem Runden Tisch vor", so Osenger.
Die mitwirkenden Vereine der Stadtteile teilten Osengers Begeisterung. Nun geht es in die Planungsphase. Einen ersten Entwurf gibt es auf der Internetseite
( www.spd-neuenkamp-kasslerfeld.de )
bereits zu sehen. Der Rhein ist abgebildet und die Ruhr. Mittendrin das Markenzeichen der Stadtteile: die Skulptur "Rhein Orange". "Dieser Entwurf symbolisiert die Insellage von Neuenkamp und Kaßlerfeld und verweist auf die Nähe zur Natur", erklärte der Ortsvereinsvorsitzende.
Dennoch soll dieser Entwurf zunächst einer von vielen sein. So arbeitet zum Beispiel die Computergruppe "55 plus" des Dietrich-Krins-Weber-Zentrums an der Mevissenstraße an einem weiteren. "Der Runde Tisch wird beraten, welcher Entwurf am besten auf Neuenkamp und Kaßlerfeld zutrifft", sagte Osenger. Sein Ziel ist es dann auch, dieses Logo gekoppelt mit einem pfiffigen Willkommensgruß, an den Ortseingängen beider Stadtteile anzubringen. "Außerdem würde ich mit wünschen, dass Urkunden mit diesem Logo erstellt werden, mit denen einmal im Jahr verdiente Bürger aus Neuenkamp und Kaßlerfeld gebührend ausgezeichnet werden", so Osenger. (ker)
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NRZ vom 12.12.2007
Shisha-Rauch sorgt für Missmut
Lothar Tacke, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Mitte, hat sich jüngst bei einem Bummel über den Sonnenwall mit Tabak eingedeckt. Tabak, wie er in Wasserpfeifen, sogenannten Shishas, geraucht wird. Allerdings diente dieser Einkauf nur einem Nutzen: Der Überprüfung, was und unter welchen Umständen als Wasserpfeifentabak verkauft wird. "Das Ergebnis war nicht gesetzeskonform", ärgert sich Tacke. Und auch die Haltung des Ordnungsamtes erregte Tackes Unmut.
"Gesetzliche Werte werden überschritten"
"Jeder siebte Jugendliche in Deutschland soll regelmäßig eine Wasserpfeife rauchen", ließ Ordnungsamtsleiter Hans-Peter Bölling in einem Antwortschreiben an die Bezirksvertretung Mitte (BV) erklären. Die BV hatte, wie berichtet, im August einstimmig beschlossen, dass Shisha-Verkaufsstellen und Konsumlokalitäten überprüft werden sollen. Begleitend zu Aufklärungskampagnen sollten die Ordnungsbehörden Kontrollen zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben machen.
"Bölling hat die Intention des Antrags und die Brisanz, die in diesem Thema steckt, nicht verstanden", so Tacke. Denn Bölling hatte in seinem Schreiben erklärt, "die verbotene Benutzung von Wasserpfeifen durch Jugendliche ist in der Öffentlichkeit nicht wahrnehmbar, weil sie wegen ihrer Größe nicht am Körper mitgeführt werden können und das Shisha-Rauchen an ruhigen Orten praktiziert wird."
Tacke: "Während bundesweit über einen Bußgeldkatalog geredet wird, redet unsere Ordnungsbehörde das Problem klein und schiebt die Verantwortlichkeit ab." Die Gefahr bestehe auch darin, dass auf Verpackungen in fremder Sprache oder unzureichend über die Gefahren informiert werde. "Zudem wird in den Shisha-Bars das für das Rauchen nötige Glycerin in solchen Mengen beigefügt, dass die gesetzliche Menge deutlich überschritten wird." Bölling reagierte gestern auf NRZ-Nachfragen mit Unverständnis. "Wir sind dem Antrag nachgekommen und haben die Lokale untersucht, aber keine Jugendlichen angetroffen." Wie ein Produkt beworben wird und ob die Inhaltsstoffe in Waren gesetzeskonform sind, muss das städtische Institut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und nicht das Ordnungsamt prüfen." Dort war gestern niemand zu erreichen. Shisha-Rauchen erfreut sich zunehmender Beliebtheit. "Dabei werden die Gefahren unterschätzt", ärgert sich Lothar Tacke. Zumindest bei Jugendlichen müsse deswegen auf die Einhaltung der bestehenden Gesetze geachtet werden.
HINTERGRUND Das Ordnungsamt ist für den Jugendschutz zuständig. Kann aber nach eigenen Angaben nicht in ausreichendem Maß Kontrollen durchführen. Laut Amtsleiter Bölling sind 40 Mitarbeiter zu wenig, um alle Orte, an denen sich Jugendliche aufhalten, regelmäßig zu kontrollieren.
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NRZ vom 27.11.2007
Workshop soll Ideen ausarbeiten
Mit den Stühlen kamen die Organisatoren des Informationsabends zum Thema "shared space" gar nicht mehr hinterher. Mehr als 100 Interessierte drängten sich in das Dietrich-Krins-Weber-Zentrum in Neuenkamp, um den Ausführungen von Bürgermeister Manfred Osenger und Dirk Smaczny, persönlicher Referent des Planungsdezernenten Jürgen Dressler, zu lauschen. Smaczny stellte das Verkehrskonzept der niederländischen Provinz Drachten vor, eine kleine Stadt, in der der fließende Verkehr ohne Schilder geregelt wird (wir berichteten mehrfach). Osenger präsentierte dazu einen kleinen Film, der die Verkehrssituation in Drachten zeigte und berichtete aus persönlichen Erfahrungen. "Ich habe dort eine Kreuzung zweier Hauptverkehrsstraßen zu Fuß überquert", erzählte er. "Keiner hupte, schimpfte oder musste plötzlich bremsen." Der Verkehr fließt dort, weil jeder auf den anderen Rücksicht nimmt. Und es funktioniert.
Holland nach Duisburg
Osengers Ziel ist es jetzt, dieses Verkehrskonzept auf Duisburg zu übertragen. "Neuenkamp und Kaßlerfeld eignen sich als Teststadtteile", sagte er. Schließlich seien die Stadtteilen, mit Ausnahme der Essenberger Straße, als Tempo-30-Zone gekennzeichnet. Die Besucher stimmten zu. Der erste Schritt zur Verwirklichung des Projektes soll ein Workshop sein, in dem die Bürger ihre Ideen ausarbeiten und diesen an die Stadt weiterleiten. "Bevor der Workshop realisiert werden kann, ist es allerdings wichtig, das Signal von der Stadt zu bekommen, dass die Finanzierung gesichert ist", sagte Osenger. Die Frage soll wahrscheinlich mit einem offiziellen Antrag geklärt werden. "Ich werde mich auf jeden Fall mit der Stadtverwaltung in Verbindung setzen", so der Bürgermeister. Sein Wunsch ist es auch, Feuerwehr, Polizei und die DVG mit ins Boot zu holen. Eine Idee zur Ausführung des "shared space"-Projektes hatten die Bürger sogar schon. So soll die Essenberger Straße von der Benediktstraße bis zur Claudiusstraße gepflastert werden. "Ähnlich wie der Theatervorplatz", sagte Osenger. Das biete sich an, da diese Straße auch die Haupteinkaufsstraße des Stadtteils sei. Zahlreiche Interessierte kamen zum Info-Abend und lauschten den Plänen zum "shared space". Bürgermeister Manfred Osenger setzt sich für das Projekt ein.
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NRZ vom 16.11.2007
Shared-Space" ist Thema in Neuenkamp
Die SPD Neuenkamp/Kaßlerfeld lädt ein zu einer Bürgerversammlung am Montag, 19.November, um 19.30 Uhr, ins Dietrich-Krins-Weber-Zentrum, Mevissenstraße 20-25. Dirk Smaczny, Referent von Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler, wird zum Thema "Shared-Space" informieren. Bei diesem Konzept geht es um den weitgehenden Verzicht auf Verkehrszeichen bei gleichzeitiger Steigerung der Verkehrssicherheit.
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Wochenanzeiger vom 14.11.2007
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NRZ vom 27.10.2007
Unterwegs im Auftrag der Bürger
Auf der Suche nach Problemlösungen spazierten Bürgermeister Manfred Osenger, SPD-Bezirksvertreter Lothar Tacke und Schiedsmann Cevdet Maras gestern zusammen mit dem Bezirksbeamten Jakob Susen durch Neuenkamp. "Uns liegen mehrere Bürgerbeschwerden vor, denen wir jetzt einmal nachgehen wollen", sagte Tacke. Erste Etappe war das heruntergekommene Hochhaus an der Essenberger Straße (wir berichteten mehrfach). "Dieses Gebäude ist nach wie vor der Schandfleck unseres Stadtteils", so Tacke. Und obwohl die Pläne der Gebag, das Haus abzureißen, noch aktuell seien, habe sich bislang nichts getan. Drei Mieter wohnen zurzeit noch dort, schmieden aber bereits Umzugspläne. Ansonsten steht das Haus leer. Der Hinterhof und eine kleine angrenzende Wiese bereiten den Neuenkampern Sorgen. "Durch den Leerstand ist man hier recht unbeobachtet", erklärte Tacke. Das ziehe Drogenabhängige an, die sich hier die Zeit vertreiben. Susen zeigte Verständnis, verdeutlichte aber, dass man nicht wirklich viel dagegen unternehmen könne. "Zum einen muss die Uhrzeit stimmen, um die Junkies anzutreffen, zum anderen kommen sie meistens auch wieder." Ein ähnliches Problem herrscht auf dem Spielplatz an der Javastraße. Um hier mehr Übersicht zu schaffen, soll das ringsherum wachsende Gestrüpp zurückgeschnitten werden. Ein Stück weiter auf der Javastraße findet sich eine Gefahrenstelle. Ein ungesicherter Stromkasten. "Das Ordnungsamt hat mir allerdings versichert, dass dieser bald abgebaut wird", sagte Osenger. Ein weiterer Wunsch der Anwohner ist es, den Rasenstreifen mit einige Büschen zu bepflanzen, damit der Ausblick auf die dahinter liegenden Container etwas verschönert wird. Susen riet aber davon ab. "Eben weil Büsche den Blick auf die Container versperren, besteht die Gefahr, dass der Müll neben den Tonnen abgelegt und nicht weggeräumt wird." Das könne eine Ratteplage verursachen.
Fassade soll gereinigt werden
Osenger will nun mit der Offensive für ein sauberes Duisburg sprechen, ob es möglich sei, den Waschbeton, der die Container umgibt, ordentlich zu reinigen. Das gebe schließlich auch schon ein schöneres Bild. Möglicherweise sollen Graffiti-Künstler die Fassade gestalten. Apropos Graffiti. Die Fundamente für die geplanten Wände am Rheinberger Ring stehen bereits. Bald können Graffiti-Künstler hier ihr Talent unter Beweis stellen. "Blutwurst-Siedlung" nennen die Neuenkamper ihre Diergardt-Siedlung liebevoll. "Wahrscheinlich, weil die Häuserfassaden eine ähnliche rote Farbe haben", vermutete Osenger. Die Siedlung steht unter Denkmalschutz. Hier machen sich die lokalen Politiker um die Kalkarer Straße Gedanken. "Der Straßenbelag muss dringen erneuert und befestigt werden", sagte Osenger. Das sollte eigentlich schon vor einigen Jahren geschehen, doch die Ausbesserung der Fischerstraße in Wanheimerort kam dazwischen. "Aufgrund des Neubaugebietes am Ende der Kalkarer Straße würden sich die Arbeiten jetzt wieder lohnen", so Osenger. Die letzte Etappe führte über den Rheindeich. "Uns liegen Beschwerden vor, dass die Hunde frei auf den Rheinwiesen herumlaufen", schilderte der Bürgermeister das Problem. Dabei bleibe nicht nur Hundekot auf den Wiesen liegen, sondern auch die Schafe der örtlichen Bauern werden gestört. Nun hoffen die Politiker, dass die Hundehalter die Schilder befolgen, die demnächst aufgestellt werden. Bürgermeister Manfred Osenger, Polizeihauptkommissar Jakob Susen, SPD-Bezirksvertreter Lothar Tacke und der Neuenkamper Schiedsmann Cevdet Maras (von links) auf dem Rundgang durch den Stadtteil.
SPRECHSTUNDEN FÜR DIE BÜRGER In jedem Stadtteil gibt es so genannte Bürgersprechstunden, an denen sich die örtlichen Politiker den Fragen und Anregungen, aber auch den Beschwerden der Bürger stellen. Auch das Bezirksamt Mitte bietet regelmäßig eine Bürgersprechstunde an. Die jeweiligen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Die Anregungen werden notiert und mit der Verwaltung besprochen. Dann wird entschieden, inwieweit sich der Wunsch umsetzen lässt.
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NRZ vom 28.09.2007
Gut Holz für gute Luft
Wie bitte? Einen Schneeball? "Braucht noch jemand einen Schneeball?" fragte gestern eine Dame im Kaiser's-Markt an der Essenberger Straße in Neuenkamp in die Runde. Und meinte, was sonst um diese Jahreszeit, die Pflanze "Schneeball", die zu besseren Jahreszeiten so hübsche weiße Kugelblüten produziert. Und außerdem - wie alle Pflanzen - ganz ungemein gut fürs Klima ist. Denn darum ging es. Die 15 Mitarbeiter des Kaisers-Markts haben im Rahmen der Initiative "CO2ONTRA" der Kaiser's Tengelmann AG Geld gesammelt - um Vereinen und Institutionen des Stadtteils 75 Wildgehölze schenken zu können. Gestern wurden die Planzen übergeben.
Mitarbeiter haben gesammelt
Einen Beitrag zum Klimaschutz sollen die Gehölze leisten, weil sie im Rahmen der Photosynthese Kohlendioxid (CO2) aufnehmen und Sauerstoff abgeben. Das Thema lag dem Runden Tisch Neuenkamp ebenfalls am Herzen. Hocherfreut nahm die Initiative das Angebot an. Und damit "die Gehölze am Ende nicht in irgendwelchen Privatgärten stehen", so Bezirksvertreter Lothar Tacke, durften sich alle Vereine beim Runden Tisch melden, die Interesse an Hartriegel, Schwarzdorn & Co haben.
Gleich mit einem Bollerwagen rückten zur Übergabe der Büsche die kleinen Vertreter des Evangelischen Kindergartens Pusteblume, Maurice (6) und Joline (4), verstärkt durch zwei Pädagoginnen an. In den nächsten Tagen heißt es dann: Matschhosen an und Büsche einpflanzen! Die Gehölze kommen in den Garten - "mit Sachtleben schräg gegenüber kann das nur nutzen", findet Betreuerin Angelika Empelmann.
Auch die Kinder der Gemeinschaftsgrundschule Lilienthalsttraße, das Dietrich-Krins-Weber-Zentrum, die Peter Maaßen-Siedlung und der Bürgerverein dürfen sich über eine grüne Bereicherung freuen. Einige der derzeit noch kindergartenkindhohen Gehölze werden wohl eine neue Heimat am Denkmal finden und hoffentlich schnell wachsen. Drei bis 15 Meter können sie erreichen, schätzt Tacke. Gute Aussichten für Neuenkamp also. Und vielleicht auch ein wenig bessere Luft . . .(aha) Bestens ausgerüstet mit Bollerwagen kamen Maurice und Joline zum Pflanzenübergabe am Kaiser's-Markt. Marktleiter Stefan Salje übergab die Gehölze. (Foto: Tim Foltin)
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Wochenanzeiger vom 05.09.2007
Mimi meint,
Watt et Neues gibt? Nix von Belang wennse mich fragen. Neu war, wenn hier ma paa Probleme gelöst würden, abber et is wie immer in Düssburch: täächlich kommen neue hinzu. Obwohl...
Ab und zu geschehen doch noch Zeichen und Wunder. Gezz stellen Sie sich datt ma vor: et hat doch wahrhaftich einer Ihrer gewählten Vertreter ma seinen geballten Verstand gebraucht! Ja! Lothar Tacke, Bezirksvertreter inne Bezirksvertretung Düssburch Mitte, hat sich mit dem Finanzierungsmodell PPP (Papplik Preifett Pattnerschröpp) für datt Berufskolleg ausseinandergesetzt und kam zu dem Schlüsse, datt man bei sowatt nich zustimmen kann. Wunderbar! Sie fangen wid-er datt eigene Denken an, unsere Unverantwortlichen, zwar ers noch anne Basis, abber immerhin. Vielleicht macht datt ja Schule. Noch zwei andere Bezirksverteter kamen zu dem gleichen Ergebnis, nemmich Nein, wenn auch aus anderen Gründen. 3 Gegenstimmen und eine Enthaltung - datt kommt ja schon einer Palastrewweluzzion gleich. Wir dürfen also hoffen... Geht Ihnen datt manchma au so? Datt Sie gaa nix mehr hörn wollen, von-ne Polletik? Datt Sie sich fragen, watt soll datt alles noch, is eh alles verlorn, wenn nich noch ein Wunder geschieht? Dann denk ich, wie genial sich datt doch alles ersma entwickelt hatte, nachen Kriech. Und wie mein Vatter begeistert waa, vonne Demokratie und wie datt alles geregelt waar, für unser Gemeinwohl. Wie wir datt alles maa zum Wohle aller in unsern Händen hielten. Strom, Wasser, Müllabfuhr, die städtischen Krankenhäuser, ... Kohle.... - wir ham gekuckt, datt unsere Grundversorgung, nich von andere abhing. Und et lief gut. Jahrzehntelang lief et gut. Politik, datt war watt zum Wohle aller. Da gäbet Männer und Frauen, die wollten watt, für alle, die ham Pollitik für alle gemacht, Politik, wo et einzich und allein um eins ging: datt Wohl des Volkes. Abgeordnete, datt waren gestandene Menschen,aus unserer Mitte, die unabhängig unsere Interessen vertraten, und vor allem ändern eins waarn: uneigennützich. Und Ahnung hatten se, von dem, watt se taten. Da konnte nich jeder alles, aber alle konnten watt. Und sie gaben Ihr Bestes. Heute? Nehmen sie unseres. Ma ehrlich: ob in Duisburch, NRW, oder der Reppeblik: Wir sind nie schlechter rgiert worden. Als Kohl da erste Koffer nahm, da waa die geistich-moralische Wende vollzogen. Seither machen sich Alle die Taschen voll, so gut wie sie können, zerfressen von Machtgier und Eitelkeit und wenn se dann davon reden, dattse datt Volk mitnehmen wolln, dann seh ich ihm schon vor mein inner Auge, den Western, wo die Bankräuber den tapferen Cowboy hinter ihr Pferd her schleifen. Pollitik macht einfach kein Spaß mehr. Auch hier nich.... Der Bau vonnet neue Berufkolleechs soll Privaten überlassen werden, die wir ein Vierteljahrhundert dafür teuer bezahlen müssen, womööchlich auch noch mit Einredeverzicht. Umzuch von Volkshochschule und Stadtbücherei? 18 Millionen mehr Miete die nächsten zwanzich Jahre. Wieviele Kurse wird man dafür streichen, wieviele Stadtteilbücherein schliessen? Die Probleme, die wir ham, sind heute schon Folge von miserabler Politik - abber sie können wohl noch schlechter. Und wolln et auch. Datt is dann unsern endgültigen Ruin...
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NRZ vom 20.08.2007
Kritik an den Plänen der SPD in Neuenkamp
Von den Überlegungen, in Neuenkamp das so genannte "shared-space-Projekt" nach niederländischem Vorbild auszuprobieren (wir berichteten) ist NRZ-Leserin Nikola Schmidt überhaupt nicht begeistert. Nachdem der SPD-Ortsverein über die Umsetzung dieses Projekts diskutiert und der Vorsitzende, Bürgermeister Manfred Osenger, vorgeschlagen hatte, das in dem Städtchen Drachten sehr erfolgreich laufende Projekt in Neuenkamp auszuprobieren, macht Schmidt sich Sorgen: "Der Gedanke, dass ich bald ohne Ampel über die Essenberger Straße gehen soll, macht mir Angst." Da beide Seiten der Straße beparkt werden dürften, sei es lebensgefährlich, sich zwischen den Wagen auf die Fahrbahn zu tasten."Hat sich Herr Osenger mal Gedanken dazu gemacht, dass die nächste Ampelanlage fast 300 Meter entfernt liegt?", fragt sich Schmidt, die selbst an der Essenberger Straße wohnt. "Kleine Kinder oder ältere Menschen sind auf die Ampel, die direkt gegenüber des einzigen Supermarktes in Neuenkamp liegt, angewiesen", empört sich Schmidt. Statt die Ampeln abzuschalten, solle sich der Ortsverein Gedanken über ein einseitiges Parkverbot machen und dafür Sorge tragen, dasss die Lkw über 7,5 Tonnnen sich an das Durchfahrtsverbot halten, schlägt Schmidt vor, die auf die angekündigte Bürgerversammlung hofft. Deren Termin stehe zwar noch nicht fest, sie will aber an ihr teilnehmen. (mh)
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NRZ vom 19.08.2007
Hochhaus wird bald abgerissen
BAUEN. Laut Gebag soll der Abbruch in Neuenkamp in zwei bis drei Monaten losgehen. Seit einem Jahr bereitet ein leerstehendes Hochhaus an der Essenberger Straße in Neuenkamp den Bewohnern Sorgen. "Dieses Haus ist ein Schandfleck für unseren Stadtteil", bezog SPD-Bezirksvertreter Lothar Tacke Stellung. Bereits im Juni letzten Jahres gab es einige Proteste aus der Bürgerschaft, die Neuenkamper plädierten für den Abriss. Die Gebag als Eigentümerin zeigte sich damals nicht so voreilig und zog die Überprüfung, ob sich eine Sanierung lohne, vor."Mittlerweile hat sich immer noch nichts getan", bemängelte Tacke nun. Das achtgeschossige Hochhaus stehe noch genauso wie vor einem Jahr an der Essenberger Straße. Die Fassade des 1969 gebauten Hauses bröckele schon an einigen Stellen, die Balkone seien teilweise verrostet und absturzgefährdet. "Und jetzt hat sich der Anblick noch verschlimmert", erläuterte Tacke. So habe sich die Gebag aufgrund mehrerer Einbrüche in die Trafo-Stationen des Hauses an der rückwärtigen Balkonseite, verpflichtet gefühlt, den Durchgang für alle Passanten zu sperren. "Die Absperrung des Hauses ähnelt einem Hochsicherheitstrakt einer Justizvollzugsanstalt", meinte der Bezirksvertreter. So sei der doppelte übermannshohe Zaun im oberen Teil stacheldrahtbeschwert."Unsere Pläne einer Sanierung haben wir nicht weiter verfolgt", erklärte Dietmar Cremer, Gebag-Geschäftsführer. Das Hochhaus sei zu marode, eine Sanierung lohne sich nicht. Jetzt plant die Gebag den Abriss. "Wir führen zurzeit die letzten notwendigen Verhandlungen", so Cremer. Dabei soll sich herausstellen, ob die Gebag als Eigentümerin den Abriss einleitet, oder ob sich eventuell noch ein Käufer findet. "Ich denke, dass der Abriss in zwei bis drei Monaten in Angriff genommen wird", meinte der Cremer. (ker)
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NRZ vom 16.08.2007
Testphase soll in Neuenkamp starten
SCHILDERFREIE STADT. Der SPD-Ortsverein diskutierte das shared-space-Projekt während seiner Klausurtagung. Mit dem Thema "schilderfreie Stadt" beschäftigte sich der SPD-Ortsverein Neuenkamp/Kaßlerfeld erneut während seiner jüngsten Klausurtagung. Der Vorsitzende und Bürgermeister Manfred Osenger ist nach wie vor der Meinung, dass sich das Verkehrskonzept der niederländischen Provinz Drachten (wir berichtetenmehrfach) auch in Teilbereichen der Stadt Duisburg umsetzten lässt.Versammlung für Bürger geplant"Ich finde, dass dieses so genannte shared-space-Projekt in ruhigeren Stadtteilen durchaus erprobungswürdig ist", erklärte Osenger. Neben dem Bahnhofsvorplatz in Großenbaum hält er noch eine Kreuzung in Neuenkamp für geeignet. "Neuenkamp hat den Vorteil, mit Ausnahme der Essenberger Straße, als Tempo-30-Zone ausgewiesen zu sein", erläuterte Osenger. Wirklich viele Maßnahmen müssten demnach nicht getroffen werden, um das in Drachten so erfolgreiche Projekt zu testen. Der Ortsverein hat auch schon eine Idee herausgearbeitet. "Unser Vorschlag ist es, die Ampel an der Kreuzung Essenberger Straße/ Benediktstraße/ Diergardstraße für eine Weile mit einer Plastiktüte zu verdecken", beschrieb der Vorsitzende den Plan. So ließe sich am besten beobachten, wie sich die Verkehrsteilnehmer verhalten."Natürlich kann man eine solche Idee nicht ohne Genehmigung umsetzen", meinte Osenger. Deswegen plant der Ortsverein zunächst eine Bürgerversammlung (Datum und Uhrzeit werden noch bekannt gegeben), bei der das shared-space-Projekt noch einmal vorgestellt wird. "In diesem Rahmen können wir direkt die Meinungen der Bürger einholen, wie sie unsere Idee finden", erklärte der Vorsitzende. Sollten die Neuenkamper einverstanden sein, folge ein Antrag, den die lokale Politik beschließen muss. "Die Aktion soll dann in enger Zusammenarbeit mit der Polizei durchgeführt werden."Ein weiterer Diskussionspunkt der Klausurtagung war die Kaßlerfelder Straße. "Diese soll nur noch für den Anliegerverkehr geöffnet werden", so Osenger. Beide geplanten Projekte werden jetzt in Angriff genommen. (ker)
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Stadtpanorama vom 01.08.2007
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NRZ vom 28.07.2007
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Wochenanzeiger vom 04.06.2007
Nicht nur beim Stadtfest wurde ordentlich gefeiert
Klar, das Stadtfest war der Anziehungspunkt am vergangenen Wochenende. Doch auch in den Stadtteilen war einiges los. So wurde in Duissern an der Wintgensstraße ein Spielplatzfest gefeiert und auch in Kaßlerfeld beim Kinder- und Familienfest an der Klemensstraße trafen sich Groß und Klein zum gemütlichen Beisammensein. Jede Menge Live-Musik, auch Mitorganisatorin Petra Zielkowski unterhielt gekonnt mit Schlagern und Kinderliedern, eine Vielzahl von Spielmöglichkeiten und nicht zuletzt Rundfahrten mit der Kindereisenbahn" sorgten für einen vergnüglichen Tag. WA-Fotos: Hannes Kirchner
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NRZ vom 12.06.2007
SPD bekommt mit Osenger ihren Bürgermeister
STADTRAT. Verhältnis zwischen Schwarz-Grün und SPD eingerenkt. Nächste Personalentscheidung: Ralf Oehmke wird Chef der Innenstadt-Gesellschaft. Diesesmal bestimmten freundliche Töne die Szenerie im Stadtrat. Als erster Punkt in der letzten Sitzung vor der Sommerpause wurde gestern die Wahl des 2. Stellvertreters des OB aufgerufen. Die SPD-Fraktion stellte erneut ihr Mitglied Manfred Osenger zur Wahl, den CDU/Grüne und ihre Unterstützer im April beim ersten Versuch sang- und klanglos hatten durchfallen lassen. Grund: Die SPD hätte die Fraktionen zuvor nicht informiert. Doch jetzt gab es auch aus den Fraktionen von CDU und Grünen etwa zur Hälfte Ja-Stimmen. Osenger erhielt in geheimer Wahl 51 Ja- und zehn Nein-Stimmen bei 13 Enthaltungen.
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WAZ vom12.06.2007
Mehrheit des Rates für Osenger
Sozialdemokrat ist neuer Bürgermeister. Die Zuschauertribünen im Rathaus waren gestern fest in Kaßlerfelder und Neuenkämper Hand: Parteifreunde und Vertreter der örtlichen Verbände waren gekommen, um "ihrem" Bürgermeister zu gratulieren - und wohl auch den Rücken zu stärken. Denn bei der letzten Ratssitzung hatte es für den sozialdemokratischen Ratsherrn Manfred Osenger nicht zu einer Mehrheit gereicht. Das war gestern anders: 51 Ja-Stimmen wurden gezählt und nur zehn Ratsmitglieder stimmten mit "nein". 13 enthielten sich. "Eine deutliche Mehrheit des Rates - damit kann man zufrieden sein", zeigte sich SPD-Fraktionschef Herbert Mettler zufrieden mit dem Wahlausgang. Und Osenger selbst hatte Tränen der Rührung in den Augen. CDU-Geschäftsführer Rainer Pastoor hatte die Haltung seiner Fraktion schon zu Beginn der Auszählung "verraten", als er der Fraktionschefin Petra Vogt den Blumenstrauß für die Gratulation überreichte. Ein paar Küsschen gab´s für den populären Sozialdemokraten und Gewerkschafter dann auch noch als Zugabe. Oder als Pardon: Denn bei der letzten Ratssitzung hatten CDU und Grüne dem SPD-Mann ihre Stimmen verweigert. Heftige Kritik daran übte auch die IG Metall
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Rheinische Post vom 12.06.2007
Beifall für den Bürgermeister
Der Rat der Stadt entschied gestern über zwei wichtige Personalien: Manfred Osenger, SPD, ist ab sofort Bürgermeister. Dr. Ralf Oehmke tritt am 1. August sein Amt als Innenstadt-Entwickler an. Die Stimmzähler waren noch bei ihrer Arbeit, da griff sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland schon den Blumenstrauß und gratulierte Manfred Osenger zur Bürgermeisterwahl. Im zweiten Anlauf klappte es also: Nachdem der Sozialdemokrat vor gut vier Wochen bei der Wahl durchgefallen war, bekam er gestern 51 von 74 Stimmen, bei 13 Enthaltungen ein eindeutiges Ergebnis.
Stimmen auch von der CDU
Mit heftigem, anhaltenden Beifall beglückwünschte die SPD ihren Parteifreund, der seinen Wahlsieg außerhalb des Ratssaales mit Familien und Freunden feierte. 51 Ja-Stimmen, rein rechnerisch müssen da einige CDU-Ratsmitglieder mitgeholfen haben, den „Roten“ ins Amt zu heben. Denn die Christdemokraten haben bekanntlich 28 Sitze im Rat sowie die Unterstützung des Oberbürgermeisters. Manfred Osenger löst Monika Busse ab, die nach der Hälfte der „Regierungszeit“ gemäß der parteiinternenen Vereinbarung ihr Bürgermeisteramt an den Parteifreund abgeben musste.
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NRZ vom 27.02.2007
44 Wohnungen stehen leer
IMMOBILIE. Die Zukunft des achtstöckigen Wohnhauses an der Essenberger Straße in Neuenkamp wird weiterhin diskutiert. Der Anblick ist mehr als trostlos: Acht Stockwerke misst das ziemlich herunter gekommen aussehende Hochhaus an der Essenberger Straße in Neuenkamp, dessen Zukunft seit Monaten diskutiert wird (wir berichteten). Doch seit Juli vergangenen Jahres hat sich nur wenig getan. So berichtet Dietmar Cremer, Geschäftsführer der Gebag, der das 1969 errichtete Haus gehört, dass es weiterhin zwei Optionen gebe: "Entweder das Haus wird zurückgebaut, sprich abgerissen, oder wir finden einen anderen Verwendungszweck."
"Das Haus verfällt zusehends"
So war schon im Sommer davon die Rede, das Wohnhaus behinderten- und altengerecht umzubauen. "Wir sind dabei, das Haus leer zu machen", erläuterte Cremer. Mit dem Erfolg, dass zur Zeit nur noch zwei der 46 Wohnungen bewohnt sind. "Der Rest steht leer und verfällt zusehends", ärgert sich SPD-Bezirksvertreter Lothar Tacke, der sich die alternative Nutzung des alten Gemäuers nicht so recht vorstellen kann.
Aufzüge halten in der Mitteletage
Auch Neuenkamps Ratsherr Manfred Osenger hatte sich für den Abriss ausgesprochen, da sich der komplette Umbau nicht rentieren würde. "Der Bedarf ist zu gering." Zwar gebe es sicherlich generell einige Interessenten, doch sei das Haus für ein derartiges Angebot schlichtweg zu groß. "Die Aufzüge im Haus halten in der Mitteletage, so dass einige Treppenstufen zu bewältigen sind", berichtet Tacke. Am liebsten wäre dem Fraktionsvorsitzenden in der Bezirksvertretung eine Grünanlage: "Damit würde der Stadtteil deutlich aufgewertet und wesentlich attraktiver für neue Einwohner." Die Verantwortlichen bei der Gebag diskutieren die Weiternutzung, allerdings betont Cremer, dass das "Umfeld hier schwierig ist", deswegen sei eine zügige Lösung nicht abzusehen. Neuenkamp, der Stadtteil von verschiedenen Unternehmen praktisch eingekesselt ist, könnte Zuzug von neuen Bürgern dringend gebrauchen. Auch, damit sich die Situation im Einzelhandel wieder entspannt. "Zur Zeit kann der einzige Supermarkt die Preise diktieren." (mh)
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NRZ vom 24.02.2007
Das Wichtigste ist der Bürgerkontakt"
MENSCHEN. Die NRZ sprach mit den beiden Fraktionsvorsitzenden der größten Parteien über ihre Aufgaben und den Bezirk Mitte. Die CDU und die SPD stellen die meisten Mitglieder in der Bezirksvertretung Mitte (BV). Zu Beginn der täglichen Seite, die über das Geschehen und die Entwicklung in den Stadtteilen des Bezirks berichtet, sprach die NRZ getrennt mit den Fraktionsvorsitzenden beider Parteien: "Das Wichtigste ist uns der Kontakt zu den Bürgern." Ferdy Wagemeyer und Lothar Tacke sind sich völlig einig, dass "parteipolitische Spielchen" in der Bezirkspolitik überhaupt nichts verloren haben. Auch wenn sie nicht sehr selten unterschiedliche Meinungen haben und vertreten. Wagemeyer (CDU) und Dr. Lothar Tacke (SPD) verstehen sich als "direkte Ansprechpartner für den Bürger".
"Das muss man wegstecken können"
Tacke ist Diplom-Biologe und unterrichtet Lehramtsstudenten. Seit 1970 wohnt der 54-Jährige im Stadtteil Neuenkamp, seit 1990 engagiert er sich in der Kommunalpolitik. "Über zehn Jahre war ich aktiv in der Schulpflegschaft, dann wollte ich etwas in meinem Umfeld verändern", erzählt der gebürtige Rheinhauser. Um Politik zu gestalten, die direkt vor der Haustür beginnt, trat auch Wagemeyer seiner Partei bei. Seit fast 20 Jahren ist der Hauptschullehrer mit den Fächern Mathe, Physik und Informatik, politisch aktiv. "Ich bin in Neudorf geboren und habe fast mein ganzes Leben hier verbracht", erzählt Wagemeyer, dessen Schwiegervater ihn einst in den Ortsverband der CDU brachte. Den Bezirk kennen beide in- und auswendig. Und beide verknüpft mit "ihrem" Stadtteil ein enges Band. "Als Neuenkämper hoffe ich, dass viele Menschen diesen Stadtteil besuchen, der zu oft vergessen wird", so Tacke, der Neudorf "einen etablierten Stadtteil" nennt. Wagemeyer beschreibt dafür Neuenkamp als "ein Dorf im Stadtteil" und zielt damit auf die abgeschnittene Lage, eingekesselt von Industrie, ab. Auf beide Bezirksparlamentarier kommt in diesem Jahr noch viel zu. Häufig diskutieren sie allerdings bei Themen mit, zu denen sie, wenn es zur Entscheidung kommt, ihre Meinung nicht mehr äußern dürfen. Sobald ein Thema bezirksübergreifende Relevanz hat, ist automatisch der Rat der Stadt das beschlussfassende Gremium. "Das ist manchmal ärgerlich", betont Tacke. "Das muss man wegstecken können", sagt Wagemeyer.
"Steter Tropfen höhlt den Stein"
Dennoch setzen sich beide mit viel Engagement für den Bezirk und seine Menschen ein. "Es ist mir ein Dorn im Auge, dass die Klappbrücke Marientor noch immer verfällt", klagt Tacke. "Zumal sie eine Einfahrt zum Innenhafen und zur City ist." Eines von vielen Themen, wofür der Sozialdemokrat in seiner ruhigen, aber deutlichen Tonlage demnächst Argumente Richtung Stadtverwaltung formulieren will. "Steter Tropfen höhlt den Stein", weiß Tacke. Ein Erfolgsrezept, das auch Wagemeyer zu nutzen weiß. "Regelmäßig habe ich in der BV eine Anfrage gestellt, wie es mit dem Gelände Carstanjens Garten weitergeht", erinnert sich der Christdemokrat. "Nun geschieht endlich etwas, das ich begrüße." Und auch für das Parkraumproblem im Stadtteil, sieht Wagemeyer eine Lösung. "Die Stellplätze um den Hauptbahnhof, mit Ausnahme des Ludgeriplatzes, könnten bald endlich bewirtschaftet werden."
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NRZ vom 15.02.2007
Neue Mitglieder
SPD. Jahreshauptversammlung der Sozialdemokraten Neuenkamp-Kasslerfeld. Bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Neuenkamp/Kaßlerfeld konnte Manfred Osenger, Vorsitzender des Ortsvereins, mitteilen, dass im letzten Jahr zwölf neue Mitglieder geworben wurden. Der positive Trend hält auch im neuen Jahr an, so traten bereits im Januar vier neue Mitglieder dem Ortsverein bei. Die Mitglieder zeigten sich zuversichtlich, dass aufgrund "der bürgernahen Politik des Ortsvereins" weitere Mitglieder geworben werden könnten. In diesem Jahr lädt der Ortsverein wieder zum traditionellen Osterfeuer im Stadtteil Neuenkamp am Ostersamstag, in Kaßlerfeld am Ostersonntag. Zudem planen die Genossen einen Umwelttag, der voraussichtlich am 24. März im Rahmen der Aktion "Der Pott putzt", stattfindet. In der Woche der Ortsvereine, die vom 19. bis 25. März läuft, werden die Sozialdemokraten eine Diskussionsveranstaltung zum neuen Grundsatzprogramm der SPD durchführen.
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NRZ vom 11.02.2007
Wie vereinbart: Busse tritt bald ab
Bürgermeisterin Monika Busse (SPD) hat Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) ihr Rücktrittsgesuch übergeben, was der OB am Samstagabend bei der Prunksitzung von Grün-Rot Neudorf gleich der anwesenden Presse berichtete. Überraschendes, gar Sensationelles, ist freilich nicht daran, wie Monika Busse gestern der NRZ sagte. Es sei von vornherein verabredet gewesen, dass sie zur Hälfte der Legislaturperiode ihren Platz zugunsten von Manfred Osenger räumen werde. So habe sie den Rücktrittstermin auf den 25. April datiert, damit der Rat tagsdrauf über ihren Nachfolger befinden könnte.
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NRZ vom 06.02.2007
SPD Kaßlerfeld/Neuenkamp
Der SPD Ortsverein Neuenkamp/Kaßlerfeld lädt alle Interessierten zur Jahreshauptversammlung mit Berichten des Vorstandes für Montag, 12.Februar, um 19.30 Uhr in die Gaststätte "Lilienthal am Rhein", Lilienthalstraße 70 ein.
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NRZ vom 02.02.2007
BV diskutierte über Schulschließung
BEZIRKSVERTRETUNG. Die Besprechung des Haushaltes und des Schulentwicklungsplanes ließ die Köpfe der Parteien rauchen. Ebenso wie in der Bezirksvertretung Süd in der letzten Woche zeigte sich die SPD-Fraktion der Bezirksvertretung Mitte (BV) gestern unzufrieden über die Entwürfe des Haushaltes und des Schulentwicklungsplans (SEP). "In diesem Entwurf werden keine klaren Ziele definiert", kritisierte SPD-Fraktionsvorsitzender Lothar Tacke den Haushaltsplan. "Wie soll der Bürger da überprüfen und nachvollziehen, welche Ziele erreicht worden sind oder noch erreicht werden sollen?"
SPD, Linke und FDP stimmten dagegen
Einen weiteren Grund für die Sozialdemokraten, den Entwurf des Haushaltsplans abzulehnen, bot der geplante Kauf des Lehmbruck-Erbes. "Wenn noch nicht einmal Geld da ist, um Hartz IV-Empfängern Schulbücher zu kaufen, sollte die Stadt von solchen Investitionen absehen", so Tacke. Die Linke und die FDP schlossen sich dieser Meinung an. Anders verhielten sich CDU und Grüne. Mit einem Lob an die aktuellen Entwicklungen im Innenstadtbereich (Forum und City-Palais), die Entstehung des Kreisverkehrs an der Max-Peters-Straße, sprachen die Fraktionen von einer "erheblichen Verbesserung der Lebensqualität". Mehrheitlich wurde der Haushaltsplanentwurf angenommen. Auch die Verabschiedung des Schulentwicklungsplans wies Unstimmigkeiten auf. "Der Entwurf hat Lücken und ist somit nicht behandelbar", begründete Tacke die Nein-Stimmen seiner Fraktion. Zudem könne er sich in keinster Weise mit einer Aufgabe der Gottfried-Könzgen-Hauptschule an der Gutenbergstraße abfinden. Aufgrund des Rückgangs der Schülerzahlen soll diese geschlossen werden. Als Alternative käme die Schließung der Hauptschule an der Gneisenaustraße in Betracht. Auch hier zeigte sich die SPD skeptisch. Mit den Ja- Stimmen der anderen Fraktionen wurde der SEP genehmigt. Die Grünen wiesen darauf hin, dass die GGS Obermauerstraße die Räume der Gottfried-Könzgen-Schule nutzt und baten, dies zu berücksichtigen. (ker)Vier Offene Ganztagsgrundschulen sind für den Bezirk Mitte geplant. Die Standorte: GGS Brückenstraße, KGS Eschenstraße, GGS Lilienthalstraße und die GGS Aakerfährstraße.
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NRZ vom 12.01.2007
SPD ehrte Jubilar Peter Klein
Besuch hatte sich beim Neujahrsempfang des SPD-Ortsverein Neuenkamp/Kaßlerfeld angesagt. So konnte der Vorsitzende Manfred Osenger die Bundestagsabgeordnete Petra Weis und Lothar Tacke, sozialdemokratischer Bezirksvertreter für die Innenstadt, begrüßen. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Jubilarenehrung von Peter Klein, Geschäftsführer von "Immersatt", der für 25 Jahre SPD-Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde.
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SPD-Sorge um Halbinsel Neuenkamp
WAZ vom 15.12.2006 von Willi Mohrs
Die SPD fordert ein umfassendes Verkehrskonzept für Neuenkamp und Kaßlerfeld. Anlass des Vorstoßes ist die geplante Ansiedlung des Sanitär- und Haustechnikgroßhandels Rhein-Ruhr-Collin an der Straße Am Schlütershof. Eine Investition in zweistelliger Millionenhöhe plant das Unternehmen, dem es im Rheinhauser Gewerbegebiet Mevissen zu eng geworden ist (die WAZ berichtete). 250 Mitarbeiter beschäftigt Rhein-Ruhr Collin derzeit, im Zuge der Expansion auf dem 36 000 Quadratmeter großen neuen Betriebsgelände könnten es bald 150 mehr sein. Expansion, so die Sorge in Neuenkamp, könnte sich aber auch ausdrücken in über 1000 Kleinlastern, die täglich über die Straße Am Schlütershof rollen. Und die sei so schon stark belastet durch den Verkehr von und zu den großen Logistikniederlassungen am Blumenkampshof. "Wir haben nichts gegen die Ansiedlung von Rhein-Ruhr Collin", erklärte SPD-Ratsherr Manfred Osenger gegenüber der WAZ. "Aber wir wollen Klarheit." Ein "komplettes Verkehrskonzept" müsse vorgelegt werden, zudem auch noch eine neue Autobahnabfahrt von der A 40 aus Richtung Essen geplant sei. "Neuenkamp ist eine Halbinsel", erläutert der Sozialdemokrat. Eine überlastete Straße Am Schlütershof schneide möglicherweise die Neuenkämper förmlich vom restlichen Stadtgebiet ab. Eine weitere Sorge des Ratsherrn: Während auf der einen Seite der Autobahn die architektonisch reizvolle Innenhafen-Bebauung Werbung für Duisburg mache, drohe nun Am Schlütershof - ebenfalls im Blickfeld der Autobahn - im schlimmsten Fall ein unansehnlicher "Klotz" von Gewerbeneubau, wie er erst vor kurzer Zeit unmittelbar am Oberbürgermeister-Karl-Lehr-Brückenzug errichtet worden ist. Die Pläne von Rhein-Ruhr Collin sehen neben dem Büro- und Lager-Neubau die Errichtung einer Röhrenhalle und einer Betriebstankstelle vor. Das Logistikzentrum Kaßlerfeld mit seinen Großbetrieben ist Quell und Ziel von Verkehr, der im benachbarten Neuenkamp für Besorgnis sorgt. Foto: WAZ, Hans Blossey
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"Die Bürger waren informiert"
NRZ vom 15.12.2006
AUTOHOF. Die Stadt nahm Stellung zu der von der SPD-Fraktion geäußerten Kritik. Über die geplante Ansiedlung des Sanitärgroßhandels Rhein-Ruhr-Collin in Kaßlerfeld äußerte sich die Stadtverwaltung gestern im NRZ-Gespräch. Zuvor hatte sich die SPD-Fraktion der Bezirksvertretung Mitte über einen schlechten Informationsfluss beschwert (wir berichteten). "Die Drittelung der Vorlage geschah aus verfahrenstechnischen Gründen", erklärte Uwe Just, Leiter des Genehmigungsportals der Stadt. So erfordere die Errichtung einer Tankstelle zum Beispiel ein Gutachten der Unteren Wasserbehörde, für die geplante Röhrenhalle sei die Stellungnahme des Autobahnamtes relevant. Auch das von der SPD befürchtete erhöhte Verkehrsaufkommen auf der Straße Am Schlütershof stritt die Verwaltung ab. "Es handelt sich um 40 LKW, die pro Tag zweimal auf das Gelände und wieder herunter fahren", wusste Just. Das seien weniger als 200 LKW-Fahrten pro Tag. Zwar plane Rhein-Ruhr-Collin eine Aufstockung des Betriebes, aber langfristig. "Das heißt, in den nächsten zehn Jahren wird dort nichts passieren." Die Regressansprüche des Antragstellers bestätigte Just. "Das Vorhaben ist sowohl bauordnungsrechtlich, als auch planungsrechtlich zulässig", erklärte er, "Rhein-Ruhr-Collin hat das Recht zu bauen." Gegen den Vorwurf der fehlenden Information wehrte sich Just. "Es gab am 21. November eine Bürgerversammlung." (ker)
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Es fehlt ein Konzept zur Erschließung
NRZ vom 14.12.2006
AUTOHOF. SPD-Bezirksvertreter Lothar Tacke ist verärgert über den Umgang mit den Bürgern. Als skandalös beizeichnete SPD-Bezirksvertreter Lothar Tacke die Entscheidungen der Bezirksvertretung Mitte (BV) rund um den Bebauungsplan für Kaßlerfeld. So wurde im Juni diesen Jahres bekannt, dass die Rhein-Ruhr-Collin KG auf das alte Fina-Gelände an der Straße Am Schlütershof zieht. In einer Sondersitzung der BV am Dienstag genehmigten die Mitglieder, mit Ausnahme von SPD und Linke, die Ansiedlung des Sanitärgroßhandels.
Bürger wissen nur vom Motorglobe-Projekt
"Die Bürger sind immer noch auf dem Stand, dass der geplante Autohof Motoglobe auf diesem Areal errichtet wird", ärgerte sich Tacke über einen schlechten Informationsfluss zwischen der Stadtverwaltung und der Politik. "Selbst wir erfuhren durch die örtliche Presse von der Ansiedlung der Rhein-Ruhr-Collin KG." Daher forderte die SPD-Fraktion eine Behandlung der Vorlage in erster Lesung, die aber mehrheitlich abgelehnt wurde. Begründung: Der Großhandel könne Regressansprüche geltend machen. "Das wäre für die Stadt teuer", habe die Verwaltung die Entscheidung vorangetrieben. "Es sind einfach noch zu viele ungeklärte Fragen", verdeutlichte Tacke seine Meinung. So verunsichere ihn die Drittelung der Vorlage. "Die Errichtung des Bürogebäudes, der Röhrenhalle und der Betriebstankstelle waren getrennt zu beschließen", erläuterte er. Dabei erachte die SPD-Fraktion eine Überplanung des Gesamtbereiches als sinnvoll. "Die verkehrliche Erschließung ist nicht gesichert", heißt es in den Planungen für die Ansiedlung der Rhein-Ruhr-Collin KG. Als Anbindungen existieren lediglich die Essenberger Straße und die Straße Am Schlütershof. "Wir müssen mit circa 1000 Lkw/Pkw pro Tag mehr rechnen", meinte Tacke. Eine erhebliche Belastung für die Anwohner. "Interessierte das die Verwaltung nicht?", fragte Tacke. "Welche verkehrsplanerischen Maßnahmen sind noch vorgesehen?", wollte er wissen. Von der Stadtverwaltung war bis Redaktionsschluss keine Stellungnahme zu dem Thema zu erhalten. (ker)
MOTOGLOBE-PROJEKT
Für das ehemalige Fina-Gelände an der Straße Am Schlütershof in Kaßlerfeld war ursprünglich ein Autohof mit einer Autoausstellungsfläche, einer Tankstelle, einem Hotel, Einzelhandel und Freizeiteinrichtungen geplant. "Motoglobe" sollte das Projekt heißen. Schon an der Bürgerbeteiligung in 2004 sorgten sich die Kaßlerfelder um zusätzlichen Lärm, erhöhtes Verkehrsaufkommen, sowie stärkere Umweltbelastung durch die Abgase der LKW.
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Verregneter Advent
NRZ vom 08.12.2006
WEIHNACHTSBASAR. Trotz Wind und Regen besuchten viele Neuenkämper ihren Adventmarkt. Trotz Wind und Regen kamen zum Adventsmarkt auf dem Schulhof der Grundschule Lilienthalstraße in Neuenkamp zahlreiche Besucher. Wie jedes Jahr am 1. Advent boten etliche Bürger Handwerks- und Bastelarbeiten. Die musikalische Unterhaltung wurde teilweise live präsentiert durch die gesanglichen Darbietungen der Kinderchöre des städtischen, des katholischen und des evangelischen Kindergartens, der GGS Lilienthalstraße und eines Chores der Kirche Jesu Christi. "Dieser Musicalauftritt war absolut professionell", lobte SPD-Ratsherr Manfred Osenger. Der Nikolaus empfing die Kinder und überreichte kleine Präsente, die die Kirche Jesu Christi, der Tierschutzverein sowie die Grundschule gestiftet hatten. Geldspenden an Kindergärten und Grundschule kamen vom Bürgerverein und einer Neuenkämper Geschäftsfrau.
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Neuenkamp lädt zum Weihnachtsbasar
NRZ vom 17.11.2006
ADVENT. Am Sonntag, 3. Dezember, von 12 bis 18 Uhr, geht es an der Lilienthalstraße los. Der Runde Tisch Neuenkamp veranstaltet am Sonntag, 3. Dezember, von 12 bis 18 Uhr seinen traditionellen Weihnachtsbasar auf dem Schulhof der Grundschule Lilienthalstraße in Neuenkamp. Eröffnet wird der Basar von Ratsherr Manfred Osenger. Anschließend tragen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule sowie die Kindern aus den Kindergärten des Stadtteils Weihnachtslieder vor. Gegen 15 Uhr wird eine Musicalgruppe der Kirche Jesu Christi auftreten. An zahlreichen Ständen bieten Bürger und Vereine vorweihnachtliche Basteleien und Handarbeiten an. Ein Tannenbaum wird von Kindern geschmückt. Der Nikolaus wird da sein, Wunschzettel entgegennehmen und kleine Geschenke verteilen. Wer noch Interesse hat, sich mit einem Weihnachtsstand zu präsentieren, kann sich unter der Telefonnummer 31 29 77 melden.
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NRZ vom 07.12.2006
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Presseinformation
Einladung zum Adventsbasar
Der "Runde Tisch" Neuenkamp veranstaltet am 03. Dezember von 12 bis 18 Uhr seinen traditionellen Weihnachtsbasar auf dem Schulhof der Grundschule Lilienthalstraße in Neuenkamp. Eröffnet wird der Basar von Ratsherr Manfred Osenger. Anschließend tragen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule sowie die Kindern aus den Kindergärten des Stadtteils Weihnachtslieder vor. Gegen 15 Uhr wird eine Musicalgruppe der Kirche Jesu Christi auftreten. An zahlreichen Ständen bieten Bürger und Vereine vorweihnachtliche Basteleien und Handarbeiten an. Der große beleuchtete Tannenbaum wird von Kindern geschmückt und der Nikolaus ist da, nimmt Wunschzettel von Kindern entgegen und verteilt kleine Geschenke, die die Vereine gespendet haben. Wer noch Interesse hat sich mit einem Weihnachtsstand zu präsentieren kann sich beim Organisator Werner Pirnar (links auf dem beiliegendem Foto) unter der Telefonnummer 0203/312977 melden.
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NRZ vom 21.09.2006
Zusätzliche Stellplätze
BEZIRKSVERTRETUNG. Parksituation in der Innenstadt wird etwas entschärft.
21 zusätzliche Stellplätze wird es in der Innenstadt geben. Das teilte gestern Bezirksamtsleiter Komorowski den Mitgliedern der Bezirksvertretung Mitte mit. Im einzelnen geplant sind: fünf Stellplätze an der Mühlenbergstraße, acht am Burgacker und acht an der Obermauerstraße.
Auch an der Ruhrorter Straße, wo Zweiradfahrer oftmals ihre Gefährte wild parken, wird die Situation durch Markierungen für fünf bis sechs Motorräder entschärft. Weitere gute Nachrichten, die der Bezirksamtsleiter überbrachte: Die Baumaßnahme Kaufland in Kaßlerfeld hat begonnen. Der Abbruch ist in vollem Gange. Anfang 2007 soll mit den Hochbauarbeiten begonnen werden, so dass im November/Dezember nächsten Jahres das Kaufhaus eröffnen dürfte. Dem Ende geht die Baumaßnahme Ruhrdeich entgegen. Am 30. September wird es deshalb ein kleines Fest geben, mit der offiziellen Übergabe der Straße um 11 Uhr.
Die weniger gute Nachricht, aber letztendlich ein Schutz für die Bürger: Das Hallenbad Neudorf muss geschlossen werden, weil ein Schaden festgestellt wurde, der eine akute Unfallgefahr für die Gäste bedeutet. Deshalb kann das Bad schon ab heute bis 8. Oktober nicht mehr benutzt werden. In diesem Zeitraum wird auch gleich die für November angesetzte Grundreinigung mit erledigt. (p.s.)
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„Man muss vor allem gut zuhören können“
SCHIEDSMÄNNER. Lothar Tacke schied nach sechs Jahren aus dem Ehrenamt aus. In vielen Stadtteilen fehlt es an Streitschlichtern. Sechs Jahre lang hat Dr. Lothar Tacke in Neuenkamp und Kaßlerfeld Streit geschlichtet. Gestern erhielt er eine Dankurkunde für die als Schiedsmann geleisteten Dienste. Rund 100 Fälle habe er in den vergangenen sechs Jahren bearbeitet, erinnert sich Tacke. "Man muss sehen, wie viel Aufwand dahinter steht." Denn von dem, was ein Antragsteller vorbringt, muss ein Protokoll angefertigt werden. Für die Gespräche mit Beschwerdeführer und Antragsgegner muss sich ein Schiedsmann viel Zeit nehmen. "Die Emotionen kochen oft sehr hoch", weiß Tacke. Der Schiedsmann müsse vor allem zwei Dinge beherrschen: Ruhig bleiben und Zuhören. "Anfangs hatte ich Angst, dass ich mich gegen renitente Menschen wehren muss." Das sei aber nie der Fall gewesen. "Die Leute akzeptieren, dass ich als Schiedsmann außen vor bin." So mache auch niemals der Schiedsmann einen Vergleichsvorschlag. "Wir warten auf Vorschläge von den Parteien." In 60 Prozent der Fälle werde so ohne Gerichtsverhandlung eine gütliche Einigung erzielt, schätzt Tacke. Und viele Dinge würden ohne förmliches Schiedsverfahren ohnehin sozusagen zwischen Tür und Angel geregelt.
Voraussetzung: Gesunder Menschenverstand
Tacke hat etwas, was in vielen Schiedsbezirken derzeit leider fehlt: einen Nachfolger. Cevdet Maras heißt er, und ist einer der Schiedsleute mit Migrationshintergrund. "Die deutsche Staatsbürgerschaft ist für das Amt ohnehin nicht nötig", erläutert Wolfgang Rippenberg, Vorsitzender der Schiedsamtsvereinigung im Landgerichtsbezirk Duisburg. Von den 27 Schiedsstellen in Duisburg sind derzeit sechs unbesetzt: Für die Bereiche Dellviertel/Altstadt, Hüttenheim, Buchholz, Duissern, Wedau und Hochfeld-Nord fehlen Schlichter. "Die Bewerber sollten zwischen 30 und 60 sein, einen gesunden Menschenverstand haben und im betreffenden Ortsteil wohnen", so Rippenberg. Bewerbungen nimmt das Amtsgericht Duisburg, König-Heinrich-Platz 1, 47051 Duisburg, entgegen.
Richterin Margarete Funken-Schneider und Schiedsamtsvorsitzender Wolfgang Rippenberger dankten Dr. Lothar Tacke (vorne) für sein Engagement. (Foto:F.Geinowski)
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NRZ vom 26.08.2006
Cevdet Maras ist neuer Schiedsmann
WAHL. Einstimmig wählte die Bezirksvertretung den Schlichter für Kaßlerfeld und Neuenkamp.
Einstimmig wählten die Vertreter der Bezirksvertretung Mitte am Donnerstag Cevdet Maras als neuen Schiedsmann für Kaßlerfeld und Neuenkamp. Am 1. September tritt er sein Amt an. Sechs Jahre lang hatte sich SPD-Bezirksvertreter Lothar Tacke um die Schlichtung von bürgerlichen und strafrechtlichen Auseinandersetzungen in den beiden Stadtteilen gekümmert. Aus gesundheitlichen Gründen legt er sein Amt zum 31. August nieder. "Cevdet Maras und ich pflegen einen guten Kontakt, und ich stehe ihm natürlich weiterhin mit Rat und Tat zur Seite", erklärte Tacke. Maras ist Sozialarbeiter im Regionalzentrum Süd. 2000 zog er nach Neuenkamp. "Ich liebe die Gemeinschaft, die den Stadtteil beherrscht", beschrieb er sein Umfeld. "In meinem Beruf sammelte ich viel Erfahrung in der Arbeit mit Menschen." Ein Grund, warum sich Maras auf sein neuen Ehrenamt freut. "Ich werde noch Seminare besuchen und mich fortbilden", so der 47-Jährige. Aber er ist überzeugt, zerstrittenen Parteien als neutrale Person helfen zu können. Und auch Tacke ermutigt ihn: "Als Schiedsmann bleibt das Leben spannend", grinste er, "man erhält Einblicke in die Vielfältigkeit des menschlichen Lebens." (ker)
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NRZ vom 17.07.2006
Feierstimmung in Neuenkamp
STRASSENFEST. Männergesangsverein "Liederkranz feierte seinen 130. Geburtstag.
Gemütliche Feierstimmung herrschte am Wochenende an der Essenberger Straße in Neuenkamp. Die Vereine des Stadtteils hatten zum traditionellen Straßenfest geladen. Über einen ganz besonderen Anlass freute sich der Männergesangsverein "Liederkranz". Dieser feierte nämlich sein 130-jähriges Bestehen. Da ließen es sich die Mitglieder natürlich nicht nehmen, den Festbesuchern ihr Können zu beweisen und brachten gleich mehrere Ständchen. Dank dem Sportverein Blau-Weiß Neuenkamp und dem SPD-Ortsverein Neuenkamp/Kaßlerfeld konnten Eltern auch mal ohne ihre Schützlinge in Ruhe ein Bierchen trinken. So verwandelte sich ein Abschnitt der Essenberger Straße in eine Spielstraße mit Kegelbahn und Glücksrad. Die Squad-Bahn auf der Wiese gegenüber der Claudiusstraße entpuppte sich allerdings als das Highlight. Die Kids tummelten sich in der Warteschlange, fuhren mit steigender Begeisterung einige Runden, um sich dann sofort wieder an der Schlange anzustellen. Bekannte Melodien ertönten von den Pauken und Trompeten der Sound Fanfare der Karnevalsgesellschaft Rote Funken. Die Neuenkamper Vereine hatten mal wieder für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm gesorgt. So bot die Kaßlerfelder Tanzgarde tolle Schrittkombinationen und akrobatische Choreographien, DJ Küppers sorgte für die richtige Stimmung unter der Besucherinnen und Besuchern. Erstmalig feierten die Vereine am Sonntagmorgen einen ökumenischen Gottesdienst unter freiem Himmel. Sogar ein Säugling wurde dort getauft. Ein Gemeinschaftsgefühl herrschte das ganze Wochenende auf der Essenberger Straße, so dass die Gäste bis in die späten Abendstunden klönten. (ker)
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Nrz vom 15.07.2006
SPD favorisiert den Abriss des Neuenkamper Hauses
WOHNEN. Am Anfang der Woche gab es erste Diskussionen über das Haus an der Essenberger Straße.
"Wir halten den Abriss für sinnvoll", positionierte sich SPD-Ratsherr Manfred Osenger. Seit gut einer Woche laufen die Diskussionen über das leerstehende, sanierungsbedürftige Haus an der Essenberger Straße in Neuenkamp (wir berichteten). Zur Debatte stehen der Abriss, der Umbau in ein behindertengerechtes, betreutes Wohnen oder die Sanierung in eine moderne Wohnanlage. Entscheidung dauert noch Anfang der Woche trafen sich Vertreter der Gebag (Eigentümerin des Hauses), des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und der lokalen Politik, um die aktuelle Situation zu erörtern. "Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass sich der Umbau in ein betreutes Wohnen nicht rentiert", erklärte Osenger. Der Bedarf in Neuenkamp sei zu gering. "Dennoch wollen wir die Prüfung durch das Amt für Soziales und Wohnen abwarten", meinte der Ratsherr. Keine Zustimmung für den Abriss findet die Eigentümerin Gebag. "Dieses Haus ist bewohnbar", verdeutlichte Geschäftsführer Dietmar Cremer. Die endgültige Entscheidung dauere allerdings noch. Zunächst werden noch weitere Gespräche mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und mit der Verwaltung geführt. "Die generelle Frage nach behindertengerechtem Wohnen ist im Stadtgebiet sehr hoch", meinte Reinhard Luderer, Leiter des Amtes für Soziales und Wohnen. Die Schwierigkeit liege in der Größe des Hauses. "40 Wohnungen auf einmal könnten zuviel sein." Über den allgemeinen Wohnbedarf äußerte er sich nicht konkret. "Das hängt vom Preis ab." Für Luderer steht nur fest, dass dem Stadtteil etwas Neues sehr gut tun werde. (ker)
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Abreißen oder sanieren?
WOHNEN / Politiker und die Gebag planen die Zukunft des achtgeschossigen Hochhauses an der Essenberger Straße.
Abriss oder Sanierung? Vor dieser Entscheidung stehen zurzeit die Bürger und lokalen Politiker Neuenkamps sowie der Paritätische Wohlfahrtsverband. Gegenstand der Diskussion ist ein leerstehendes achtgeschossiges Hochhaus an der Essenberger Straße. Die Gebag ist Eigentümerin. Der Paritätische Wohlfahrtsverband zeigte nach Aussagen der Politik Interesse, das Gebäude in ein behindertengerechtes betreutes Wohnen umzuwandeln. Die Neuenkamper bevorzugen allerdings den Abriss. "Die Frage ist, ob sich eine Sanierung überhaupt noch lohnt", erläuterte SPD-Bezirksvertreter Lothar Tacke. Die Fassade des 1969 gebauten Hauses bröckelt schon an einigen Stellen, die Balkone seien teilweise verrostet und absturzgefährdet. "Eine Entscheidung muss auf jeden Fall schnell fallen", so Tacke. Erschwerend komme hinzu, dass die Treppenhaushöhe 1,90 Meter betrage. "Laut Baurecht darf so ein Haus gar nicht mehr bezogen werden", wusste Tacke. Vorgeschrieben seien mehr als zwei Meter. 46 Wohnungen stehen an der Essenberger Straße zur Verfügung. Nach der aktuellen Warteliste des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes wünschen zurzeit aber nur zehn Parteien eine behindertengerechte Unterkunft. "Dennoch warten wir die geplanten Gespräche mit Gebag und Wohlfahrtsverband Anfang der nächsten Woche ab", erklärte SPD-Ratsherr Manfred Osenger. So gilt noch zu klären, ob der Wohnbedarf in Neuenkamp gedeckt ist, ob die Gebag saniert und ob der Paritätische Wohlfahrtsverband das Haus später anmieten würde. Naherholung in Neuenkamp "Wir überprüfen gerade, ob sich ein betreutes Wohnen lohnt", bestätigte Dietmar Cremer, Gebag-Geschäftsführer. Andreas Fateh, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, wusste allerdings noch nichts von den Überlegungen. "Meines Wissens nach planen wir keine Erweiterung in Neuenkamp." Eine endgültige Entscheidung ist also noch nicht gefällt. Nur eins steht bereits fest. "Sollte das Haus abgerissen werden, arbeiten wir an der Zukunft des Naherholungsgebietes Neuenkamp", so Lothar Tacke. Statt eines Neubau soll dann eine Parkanlage entstehen. (ker)
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NRZ vom 08.07.2006
Westerhoven: „Gute Arbeit“
VERKEHR / Seit Monaten bemüht sich der Bürgervereinsvorsitzende Sascha Westerhoven um eine Sperrung der Kaßlerfelder Straße für LKW. Jetzt ist es soweit.
Sascha Westerhoven freut sich. Seit Monaten kämpft der Vorsitzende des Bürgervereins Kaßlerfeld zusammen mit den restlichen Mitgliedern um eine Sperrung der Kaßlerfelder Straße für den LKW-Verkehr. Jetzt wurde die Debatte endlich erfolgreich abgeschlossen. Pappkameraden signalisieren SperrungSeit vergangener Woche schmücken so genannte "Pappkameraden" die Einfahrt der Straße. Große Polizisten aus Pappe weisen die LKW-Fahrer auf das Durchfahrtsverbot hin. "Die Kaßlerfelder Straße war schon immer eine beliebte Abkürzung zum Autobahnzubringer A 40", erklärte Westerhoven. Sehr zum Nachteil der Anwohner, die regelmäßig über den Lärm klagten. Die erste Sperrung galt nur zwischen 22 und 6 Uhr für LKW ab 7,5 Tonnen. "Das reicht nicht", hatte der Bürgerverein damals eine Vollsperrung für alle Lastwagen ab 3,5 Tonnen beantragt. Am 11. Mai folgte dann eine Sperrung der Straße für Anlieferer. "Damit sind wir absolut einverstanden", meinte Westerhoven. Einziger Nachteil: Die Schilder waren zu klein, die LKW-Fahrer übersahen sie. Kaßlerfeld bewegt sichNun lösen die Pappkameraden das Problem. Finanziert wurden sie mit Hilfe des "Trouble Budgets". "Sowohl die Bezirksvertretung Mitte als auch die Verwaltung haben wirklich schnell reagiert", lobte der Bürgervereinsvorsitzende. "Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bedanken." In Kaßlerfeld bewege sich zurzeit einiges, schloss sich SPD-Bezirksvertreter Lothar Tacke an. So wurde zum Beispiel auch die Fahrspur, die vom Ruhrdeich direkt in das Gewerbegebiet Kaßlerfeld führt, zügig genehmigt. "Der Beschluss, dass sich weiterhin Textil- und Schuhgeschäfte im Gewerbegebiet ansiedeln dürfen, hat uns einen privaten Unternehmer gebracht", freute sich der Bezirksvertreter. Auch die Pläne für den Kreisverkehr an der Kreuzung Max-Peters-Straße laufen auf Hochtouren. "Die Mitte wird eine wellenförmige Natursteinwand schmücken mit einem Segel aus Stahl, was den Bezug zum Innenhafen verdeutlicht", verriet Tacke. Die Bauarbeiten werden noch in diesem Jahr beginnen. (ker)
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www.kindernothilfe.de und in mehreren Tageszeitungen vom 01.07.2006
Duisburger Innenhafenfest: Über 12.000 Euro Spenden für Kinder in Honduras
(Duisburg, 30. Juni) Beim Drachenbootrennen
während des Duisburger Innenhafenfestes vom 15. bis 18. Juni machte vor allem
einer das Rennen: Kinder, die die Kindernothilfe in Honduras unterstützt.
Mindestens 12.000 Euro kamen für sie zusammen. Dafür zogen alle Besucher und vor
allem die Teilnehmer des Innenhafenfestes an einem Strang. Viele der Großspender
kamen heute in die Geschäftsstelle der Kindernothilfe, um dem
Vorstandsvorsitzenden Dr. Jürgen Thiesbonenkamp einen großen Scheck zu
überreichen.Zusammen mit Dieter Steffen, Geschäftsführer des
Innenhafens, kamen Claus Pohl und Dr. Hans Josef Schwind (Rotary Club Duisburg),
Axel Quester (Lions-Club Duisburg), Hans-Werner Tomalak (Sparkasse Duisburg),
Manfred Osenger und Werner Grünen (SPD-Ortsverein), Melanie Bolks, Arnulf
Schüffler und Jan Dwornig (ROTARACT), Annmarie Altendorfer (Novantis GmbH) sowie
Werner von Häfen (Wanheimer Kanu Gilde), um stellvertretend für alle Spender des
Innenhafenfestes das Geld zu überbringen.
Großzügige Spender
Neben der Innenhafen Duisburg Entwicklungsgesellschaft mbH (spendete die
Startgelder aller teilnehmenden Teams), waren dies die Novantis GmbH, die
Sparkasse Duisburg, die Bauwirtschaft, der Lions-Club Duisburg sowie die SPD
Duisburg. Der Gewinn aus einer Tombola der Kanu Gilde und Einzelspenden der
vielen Besucher des Kinder- und Innenhafenfestes trugen zu dem hohen Betrag von
mehr als 12.000 Euro bei.
Kindernothilfe unterstützt in Honduras 2.500
Kinder
In Honduras unterstützt die Kindernothilfe 13 Projekte mit mehr als 2.500
Kindern. Oft leben sie auf der Straße oder unter sehr schlechten Bedingungen in
Elendsvierteln. Zusammen mit ihren Partnern vor Ort sorgt das Hilfswerk dafür,
dass die Mädchen und Jungen wieder Hoffnung schöpfen und Perspektiven bekommen.
In Tagesstätten können sie ihre Erlebnisse verarbeiten, sich austauschen und
Grundlagen für Schulbesuche oder Ausbildungen finden.
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NRZ vom 21.06.2006
Manfred Osenger bleibt Spitze
Manfred Osenger führt weiter den Unterbezirksausschuss.
Die beiden Ratsmitglieder Manfred Osenger und Udo Vohl wurden erneut an die Spitze des SPD Unterbezirksausschusses gewählt. Der Unterbezirksausschuss ist das höchste Gremium zwischen den Unterbezirksparteitagen und soll die politische Zielrichtung der Duisburger Sozialdemokraten begleiten. Zu Gast bei der Versammlung war der Generalsekretär der NRW SPD Mike Groschek.
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NRZ vom 19.06.2006
Von besserer Luft bis zur Gartenpflege
EHRUNG / Stadt zeichnete Bürger mit der Ulli-Umwelt-Nadel aus. Sie haben eine besondere Arbeit geleistet.
Zum 8. Mal wurden in diesen Tagen die „silbernen Ulli-Umwelt-Ehrennadeln" der Stadt an elf Bürger verliehen, die sich besonders für eine lebenswerte Umwelt stark machen. Ihre Besonderheiten: Evelin Bemsdorff ist Leiterin der Kindertagesstätte St. Peter in Hochheide und erarbeitete mit ihren engagierten Mitarbeiterinnen im Rahmen der Duisburger Umwelttage das Thema „Wer kennt die Namen der Bäume?" mit ihren kleinen Schützlingen. Jürgen Jarmer ist stellvertretender Vorsitzender des Stadtverbandes der Sportfischer 1954 e. V. Duisburg und kümmert sich insbesondere um den Umwelt- und Naturschutz an der „Sechs-Seen-Platte" und am „Blauen See" in Duisburg. Dani Karavan hat im Innenhafen zwischen Stadtmauer, Hafenbecken und Philosophenweg eine skulpturale und architektonische Landschaft, einen plastischen Garten geschaffen. Sein „Garten der Erinnerung" ist ein begehbares Kunstwerk. Maria Kessels ist Leiterin der Kindertagesstätte St. Martin in Hochheide und hat mit ihrem Erzieherinnen-Team im Rahmen der Duisburger Umwelttage 2005 Projekttage für Kindergartenkinder durchgeführt. Der Uettelsheimer See bot dabei eine Vielfalt an Naturerlebnissen für die Kleinen. Kenntnisse an die Jugend weitergeben Gisela Komp hat sich in den letzten Jahren besonders für die Verbesserung der Luftqualität eingesetzt. Sehr aktiv hat sie sich an der Ausgestaltung des Luftreinhalteplanes Duisburg-Nord beteiligt und sich für Messungen von Luftschadstoffen in Rheinhausen eingesetzt. Kurt Neuhäuser lebt seit einigen Jahren in der Altenwohnanlage Großenbaum der Theodor Fliedner-Stiftung, wo er seiner großen Leidenschaft, der Gartenarbeit, sehr intensiv nachgeht. Und dies trotz seines hohen Alters 77 Jahre - und dem Umstand, dass er auf den Rollstuhl angewiesen ist. Seine großen Kenntnisse gibt er gern an Jugendliche weiter. Günter Schepers stellte sich nach seinem Ausscheiden aus den Diensten der Stadt als „oberster Förster" im Jahre 1998 als neuer Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. zur Verfügung. Besonders sind sein erfolgreiches Engagement um das Fiskus-Wäldchen in Neumühl oder bei der Gestaltung der Emscher-Wanderwege im Duisburger Norden zu nennen. Hans Stoffele ist seit 16 Jahren Vorsitzender des Bürgervereins Neuenkamp. Er ist Gründungsmitglied des „Runden Tischs" in Neuenkamp, wo sich alle Vereine und Institutionen regelmäßig treffen. Im Rahmen dieser Tätigkeit initiiert und führt Stoffele mit Neuenkamper Vereinen, Schulen und Kindergärten, Stadtteilreinigungsaktionen durch. Gleiches gilt für Sascha Westerhoven, Vorsitzender des Bürgervereins Kaßlerfeld, und Willi Wildenblanck, Vorsitzender des Ruhrorter Bürgervereins. Klaus-Peter Windrich ist Marxloher Bürger und mindestens seit dem Jahr 2000 durch seinen unermüdlichen und engagierten Einsatz für das Marxloher Naherholungsgebiet „Schwelgernpark" bekannt. Dort dokumentierte den Tier- und Pflanzenreichtum des Parks, (auf)
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WAZ vom 19.06.2006
Vorbilder geehrt
Die silberne Ulli-Umwelt-Ehrennadel wurde dieses Jahr an elf Bürger verliehen, die sich vorbildlich im Umwelt- und Naturschutz engagiert haben. Duisburger Bürger waren aufgerufen, Vorschläge für die Preisträger zu machen, der Umwelt-Ausschuss traf dann die Wahl. Bürgermeisterin Monika Busse erklärte hoffnungsvoll, dass „die kleine Geste unserer Stadt sie in ihrer täglichen Arbeit bestärkt, motiviert" und andere zum Nachmachen bewegt. Foto: WAZ, Eickershoff
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NRZ vom 06.05.2006
Die „Weltkarte" wird neu bemalt
ENGAGEMENT / Malerazubis der Diakonie sorgen für ein makelloses Äußeres an einem rostigen Relief in Neuenkamp.
Die Malerazubis der Diakonie pinseln viel bunte Farbe auf die einst rostige „ Weltkarte". (Foto: Friedhelm Geinowski)
An der frischen Luft lässt es sich dieser Tage besonders gut aushalten, und so bietet es sich an, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Auf dem Außengelände der Diakonie in Neuenkamp, Paul-Rücker-Straße 7, werkelten deshalb gestern wieder die fleißigen Maler Azubis der Diakonie. Eine Farbe für jeden Kontinent. In fünf Farben bemalen sie derzeit die „Weltkarte", das 4x5 Meter große Relief, das seit rund zehn Jahren an der ehemaligen Hauptschule in Neuenkamp hängt. Zuvor hatten sie das stählerne Kunstwerk bereits entrostet und grundiert, da der Zahn der Zeit sichtbar genagt hatte. Nun erhält jeder dargestellte Kontinent seine eigene, strahlende Farbe. Das Relief, für dessen Instandsetzung sich der Vorsitzende des Diakonischen Werks, Pfarrer Martin Winterberg, und SPD-Ratsherr Manfred Osenger eingesetzt haben, wird am Mittwoch, 24. Mai, wieder an seinem alten Standort angebracht. Feuerwehr sorgt für den Wiederaufbau. Dann wird das Nützliche mit dem Nützlichen verbunden: Die Feuerwehr, die das Gebäude der ehemaligen Haupt schule mitnutzt, wird im Rahmen einer Übung die Weltkarte wieder in die Höhe hieven. „Künftig wollen wir den alten Schulhof mit seiner Skateranlage und das benachbarte städtische Jugendzentrum 'Die Insel' wieder stärker nutzen, auch für Aktionen", hofft Osenger. Wenn das Relief wieder an seinen angestammten Platz kommt, wird das deshalb auch zünftig gefeiert. Der Jugendförderverein „New Kamp City", Jugendamt und Jugendzentrum laden zur „Wiedereinweihung". Brigitte Wölke, Vorsitzende des Jugendfördervereins hat für diesen Tag ein Spielmobil, eine Kindermotorradbahn mit Benzin getriebenen Fahrzeugen sowie weitere Attraktionen für Kinder und Jugendliche organisiert. (mh)
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WAZ vom 27.03.06
Sicherheitsrisiko für Dreckecken
Putzkolonnen zogen am Samstag durch ganz Duisburg. Auch die WAZ-Redaktion putzte. Sinn der Aktion: Wer sauber macht, macht sich auch Gedanken
Porentief rein: Ralf Dippe leistet mit dem Turbo-Feuchtsandreiniger an der Kaßlerfelder Brücke ganze Arbeit
Dreiste Sprayer : Am großen Putztag sind nicht nur Saubermänner aktiv geworden. In Kaßlerfeld versuchten Graffitisprüher das Werk von Bürger- und SPD-Ortsverein zu konterkarieren: Während die einen die Unterführung Ruhrorter Straße von Graffiti befreiten, machten sich auf der anderen Seite schon wieder Gestalten mit Sprühdosen ans Werk.
Wer hätte gedacht, dass die Pflastersteine des Harry-Epstein-Platzes mal fast weiß waren? Die Putzaktion der WAZ brachte es an den Tag: Unter der fachmännischen Anleitung von Dieter Moritz von der Salomon und Zimmermann Reinigungstechnik und mit 300 bar Wasserdruck trug die Redaktion ihren Teil zum kollektiven Duisburger Frühjahrsputz bei und ließ eine Menge Dreck den Gullis verschwinden. Im ganzen Stadtgebiet ging es Dreck, Graffiti und Müll an den Kragen. In Duisburg und 15 anderen Städten wurde der Samstag zum Großkampftag in Sachen Saubermachen erhoben. "Der Pott putzt" lautete das Motto des in Gelsenkirchen initiierten Kollektivschrubbens. Die bereits seit 1999 existierende „Offensive für ein sauberes Duisburg e.V." nutzte den Tag als Startschuss für die eigenen regelmäßigen Aktivitäten. Bürgervereine und Anwohner säuberten ihre Stadtteile, schrubbten Wände, Brücken, Autobahnauffahrten und räumten Parks auf, Kinder, Karnevalisten und Politiker schlugen sich mit Müllzangen ins Gebüsch. Den offiziellen Auftakt machte der OB Adolf Sauerland. Er nahm sich in Marxloh die graffitibedeckte „Skulptur des Dialogs" an der Warbruckstraße vor. In Bürgermeisterin Monika Busse hatte er eine kompetente Helferin, die ihn ihre umfassenden Hochdruckreiniger- Erfahrungen allerdings auch spüren ließ: „Adolf, ließ sie das sprühende Stadtoberhaupt wissen, „du kannst damit nicht umgehen!" Doch an diesem Tag zählte vor allem Engagement. Vom unsteten Wetter ließ sich auch der Kindergarten Leibnizstraße in Beeck nicht abschrecken: Die Kinder sammelten Müll im Laurentiuspark und pflanzten sogar noch ein paar Blumen, bevor der Regen der Aktion dann beendete. So schnell wird aus einer alten Industriestadt keine Hochglanzmetropole. Dass aber seit Ewigkeiten stinkenden Ecken wie der öffentliche Toilettenanlage auf dem Hochheider Markt von örtlichen Sozialdemokraten mit einem Dampfstrahler zu Leibe gerückt wird, dürfte zumindest einige Zeit für ungewohnte Hygiene sorgen. Deshalb zog die Geschäftsführerin der Offensive, Ingrid Baer, schon am Mittag ein erstes positives Fazit: "Super!" Und schließlich ginge es ja auch nicht darum, an solch einem Tag „alles porentief rein zu fegen", so die Pressereferentin der Offensive, Andrea Haucke, „sondern auch darum, die Problematik bewusst machen. Wenn die Leute sehen, dass geputzt wird, hat das Vorbildfunktion für solche, die sonst gedankenlos ihren Müll überall hin schmeißen." 500 Duisburger hatten sich das am Samstag zu Herzen genommen und für den größten gemeinsamen Ruhrgebietsputztag angemeldet. Belohnt wurden sie am Nachmittag mit einer „Schrubberparty". Zu den Engagierten gehörte auch Reinigungsexperte Dieter Moritz, der auf dem Harry-Epstein-Platz Finessen der Flächenreinigung zu bieten hatte: Bodenwäscher, Lanze und Dreckfräse stellte er der Putz-Gruppe zur Verfügung. Aber was den großen Putztag überlebt hat, darf sich nicht zu sicher fühlen, denn Geschäftsführerin Ingrid Baer verspricht: „Wir sind kontinuierlich das ganze Jahr aktiv!" Anfang April stehen wieder große Putzaktionen in Marxloh und an der Sechs-Seen-Platte an.
Wasser Marsch: Die WAZ-Redakteure (v.l.) Alfons Winterseel, Willi Mohrs und Mitarbeiter Roelf Bleeker-Dohmen ließen sich von Dieter Moritz (r.) anleiten.
Fotos: WAZ, Mangen
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NRZ vom 11.03.2006
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NRZ vom 04.03.2006
Wasser schlägt Farbe
STADTGESCHICHTE / Die Offensive für ein Sauberes Duisburg beseitigte gestern Farbschmierereien am Alten Markt.
Na, das ist mal eine Offensive. Seit Mitte Februar verunzierten Farbschmierereien die historische Markthalle am Alten Markt hinter dem Rathaus. Da die Stadt sich aus chronischem Geldmangel nicht in der Lage sah zu handeln, rückte gestern Nachmittag die „Offensive für ein Sauberes Duisburg" an. Mit einem Hochdruckreiniger, den Vereinsmitglied Frank Salamon zur Verfügung kostenlos stellte, baute sich Manfred Osenger, der SPD-Chef von Kaßlerfeld/Neuenkamp, vor den Hinterlassenschaften der Schmierer, auf. Aus der NRZ hatte er davon erfahren und den Verein alarmiert. Da Wasser allein gegen Farbe wenig ausrichten kann, wurde noch Granitpuder beigemischt. Damit, und mit 2,5 Bar Druck, ging's so flott, dass „selbst ein Politiker nichts kaputt machen kann", wie Salamon spöttisch anmerkte. Darauf hatte auch Claudia Euskirchen von der Unteren Denkmalbehörde ein Auge. „Wenn wir hier fertig sind, gibt es kein Graffiti mehr." Da hatte der Reinigungsspezialist Recht.
Am morgigen Sonntag, 5. März, bietet die „Niederrheinische Gesellschaft für Vor- und Frühgeschichtsforschung Duisburg" eine archäologisch-historische Altstadtführung an, in der auch die archäologische Zone Alter Markt mit Zeugnissen einer 2000-jährigen Stadtgeschichte und die mittelalterliche Stadtbefestigung stehen werden, wie Dr. Günther Krause gestern betonte. Treffpunkt ist der Mercatorbrunnen vor dem Rathaus.
„Es müssten", so Krause, „auch die Bürger und Anwohner ein Auge auf diese Anlage werfen." Er könnte sich auch Patenschaften vorstellen, (put)
Wasser marsch: Die Offensive für ein Sauberes Duisburg rückte gestern mit Hochdruck gegen die Farbschmierereien am historischen Alten Markt vor. (Foto: Friedhelm Geinowski)
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Wochenanzeiger vom 15.02.2006
SPD-Team für Neuenkamp und Kaßlerfeld
Der alte und neue Vorsitzende der SPD Neuenkamp/Kaßlerfeld heißt Manfred Osenger. Das ist das einstimmige Ergebnis der Jahreshauptversammlung, die jetzt stattfand. Sein Stellvertreter ist Dr. Lothar Tacke. Zur Schriftführerin wurde Brunhilde Kamphaus und zum Kassierer Sascha Westerhoven gewählt, Bildungsreferentin ist Brigitte Wölke. Als Beisitzer wurde Ralf Dippe neu in den Vorstand gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind: Gerd Albers, Cevdet Maras, Ursula Römer, Günter Kamphaus, Karin Mehring, Josef Süßmuth, Yvonne Westerhoven, Frank Stapler und Hans Stoffele. Auf der JHV informierten Manfred Osenger und Dr. Lothar Tacke ausführlich über die Aktivitäten des Ortsvereins aus dem Jahr 2005. Für dieses Jahr sind fest das Osterfeuer in Kaßlerfeld und Neuenkamp sowie die Präsenz bei der Drachenboot Funregatta am Innenhafen eingeplant
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Nrz vom 10.02.2006
Osenger bleibt Vorsitzender
Der alte und neue Vorsitzende der SPD Neuenkamp/Kaßlerfeld ist Ratsherr und Bürgermeisteranwärter Manfred Osenger. Das ist das einstimmige Ergebnis der Jahreshauptversammlung, die unlängst stattfand. Sein Stellvertreter ist künftig Dr. Lothar Tacke. Zur Schriftführerin wurde Brunhilde Kamphaus und zum Kassierer Sascha Westerhoven gewählt. Zur Bildungsreferentin bestimmten die SPD-Mitglieder auf der Versammlung Brigitte Wölke. Als Beisitzer wurde Ralf Dippe neu in den Vorstand gewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind: Gerd Albers, Cevdet Maras, Ursula Roemer, Günter Kamphaus, Günter Schütt, Karin Mehring. Josef Süßmuth, Yvonne Westerhoven, Frank Stapler und Hans Stoffele
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Nrz vom 09.01.2006
Neujahrsempfänge
KOMMUNALPOLITIK / SPD-Ortsvereine in Neuenkamp und Großenbaum luden ein
Den Reigen der Neujahrsempfänge der Sozialdemokraten eröffneten gestern die Ortsvereine Neuenkamp/Kaßlerfeld und Großenbaum/Rahm.
Manfred Osenger, Vorsitzender der Genossen in Neuenkamp und Kaßlerfeld, deren Stärke mit 160 Mitgliedern entgegen dem allgemeinen Trend sogar noch gewachsen ist, konnte prominente Gäste begrüßen: Die Bundestagsabgeordnete Petra Weis und der Landtagsabgeordnete Ralf Jäger machten ihre Aufwartung. Im Mittelpunkt des Treffens standen zwei Jubilarehrungen: Karl Westhoff, früher Ratsmitglied und Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt, wurde für 60 Jahre Mitgliedschaft, Elke Möhlen für 40 Jahre Treue zur SPD ausgezeichnet. (bm)
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Wochenanzeiger vom 14.01.2006
Neujahrsempfang der SPD
Hoher Besuch hatte sich beim Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Neuenkamp/Kaßlerfeld angesagt. So konnte der Vorsitzende Manfred Osenger die Bundestagsabgeordnete Petra Weis und Ralf Jäger, Mitglied des Landtages, begrüßen. Im Mittelpunkt des Treffens standen zwei Jubilarenehrungen, Karl Westhoff, früher Ratsherr und Mitglied der Bezirksvertretung Mitte, wurde für 60 Jahre SPD-Mitgliedschaft und Elke Möhlen für 40 Jahre Treue zur SPD ausgezeichnet. Des weiteren bedankte sich der Vorsitzende für das Engagement der Genossinnen und Genossen für die Aktivitäten im Jahr 2005, auch für das Jahr 2006 sind wieder einige Aktionen in Neuenkamp und Kaßlerfeld geplant. Unter anderem soll wieder in beiden Stadtteilen ein Osterfeuer stattfinden und im Rahmen der Duisburger Umwelttage ein Umwelttag organisiert werden. Weitere Informationen erfolgen bei der für den 06. Februargeplanten Jahreshauptversammlung, die Erstmalig wieder in der ehemaligen Gaststätte „Thomas am Rhein" um 19:30 Uhr stattfinden wird. Unser Foto zeigt: (von links) Elke Möhlen, Ralf Jäger, MdL, Petra Weis, MdB, Karl Westhoff und Manfred Osenger.
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Nrz vom 17.12.2005
Lidl kommt nach Kaßlerfeld
In Kaßlerfeld wird ein weiterer Supermarkt errichtet. Dazu gaben die Mitglieder der Bezirksvertretung Mitte am Donnerstag ihr einstimmiges Einverständnis. An der Max-Peters Straße 8 soll ein Lidl-Markt mit 1280 Quadratmetern Verkaufsfläche und 135 Stellplätzen errichtet werden. Mit einer Baugenehmigung wird in ungefähr zwei Monaten gerechnet. „Nach dem letzten Kampf um die Ansiedlung Kauflands in Kaßlerfeld freuen wir uns natürlich noch mehr über diese Beschlussvorlage", waren sich die lokalen Politiker einig, (ker)
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NRZ vom 7.12.05
GLEICH DREI Kindergärten in Neuenkamp und Kaßlerfeld besuchte der SPD-Ortsverein gestern mit tatkräftiger Unterstützung des Nikolauses. Die Begeisterung der Kinder, wie hier im evangelischen Kindergarten Wrangelstraße zu sehen, war groß. Wohl vor allem auch deshalb, weil es als süßes Geschenk riesige Weckmänner gab. (mh/Foto: Lars Fröhlich)
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NRZ vom 17.11.2005
Verwaltung handelte schnell
BEZIRKSVERTRETUNG / Der Kreisverkehr an der Metro wird gebaut. Neue
Reinigungsklassen in Mitte und Süd.
Ein dickes Lob sprachen die Bezirksvertreter der Bezirksvertretung Mitte (BV) gestern gegenüber der Stadtverwaltung aus. So lag doch die Beschlussvorlage für den Kreisverkehr an der Kreuzung Max-Peters-Straße/Auf der Höhe bereits auf den Tischen. "Ich freue mich sehr über den Umbau der Kreuzung und finde es super, dass die Bearbeitung so schnell vonstatten ging", meinte Lothar Tacke (SPD). Denn erst vor sechs Wochen hatte Ulrich Grupe vom Amt für Stadtentwicklung zum ersten Mal die vorläufigen Pläne für den Kreisverkehr vorgestellt, gestern wurde die endgültige Beschlussvorlage einstimmig genehmigt. "Es war in unserem Sinne den Unfallschwerpunkt zu beseitigen", so Grupe. Nun will sich die Interessengemeinschaft Kaßlerfeld-Neuenkamp (IGKN) um die äußerliche Gestaltung des Kreisverkehres kümmern.
Der erneute Auslegung für den Bebauungsplan des Forums aufgrund der veränderten Flächenstrukturen (wir berichteten) stimmte die BV zu. Dennoch beantragte die PDS/OL ein umfangreiches Gutachten des Umweltausschusses zur Staub- und Lärmemission im Bereich der Tonhallenstraße.
Weniger Gebühren für die Anlieger
Auf die Bewohner der Bezirke Mitte und Süd kommen Änderungen in der Straßenreinigung zu. Folgende Straßen fallen in die Reinigungsklasse A (Anlieger reinigen Fahrbahn und Gehweg einmal im Monat): Nonnengasse, Rheinberger Ring von Anfang bis zum Haus 31, Ruhrdeich Nebenfahrbahn, Angerorter Straße, die Verbindungswege des Uhlenbroicher Weges zur Weierstraße und Vorm Grindsbruch, Am Handwerkshof, Am Rahmerbuschfeld, Zur Kreienhütt.
Reinigungsklasse B (Wirtschaftsbetriebe reinigen die Fahrbahn einmal und die Anlieger den Gehweg einmal): Rheinberger Ring von Haus 31 bis zum Ende, Uhlenbroicher Weg.
Reinigungsklasse C (Wirtschaftsbetriebe reinigen Fahrbahn und Gehweg einmal): Baukampstraße, Gablenzstraße.
Reinigungsklasse D (Wirtschaftsbetriebe reinigen zweimal die Fahrbahn, Anlieger einmal den Gehweg): Schultestraße. "Kommen durch die Änderungen mehr Kosten auf die Bürger zu", wollte Tacke wissen. "Nein", antwortete Thomas Patermann von den Wirtschaftsbetrieben deutlich. "Die Neueinteilung führt sogar zu einer Senkung der Gebühren." Einstimmig genehmigte die BV die Vorlage. (ker)
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NRZ vom 01.05.2005
Geschmückte Birke lud zum
Feiern
TRADITION / Neuenkamp und Kaßlerfeld begrüßten den Wonnemonat mit dem Aufstellen
von Maibäumen.
"Wow, das sind die besten Würstchen, die ich je gegessen habe", murmelte
Landtagsabgeordneter Ralf Jäger (SPD) am Samstag beim Maibaumfest in Neuenkamp.
Der Menschenmenge nach zu urteilen, hatte sich der ganze Stadtteil an der
Essenberger Straße / Ecke Javastraße versammelt, um gemeinsam den Wonnemonat zu
begrüßen.
Eine mit roten, blauen, gelben und grünen Kreppbändern geschmückte Birke wurde um 15 Uhr von vielen helfenden Händen aufgerichtet. Seit drei Jahren war diesmal wieder der Bürgerverein an der Organisation beteiligt. Vorsitzender Hans Stoffele plante bereits in die Zukunft: "In der Vorrichtung für den Maibaum soll in der Adventszeit ein Tannenbaum stehen." SPD-Ratsherr Manfred Osenger zeigte sich zufrieden. "Der Bürgerverein hat diesen Platz hier gut ausgesucht", lobte er Stoffele. Die ehemalige Hauptschule an der Paul-Rücker Straße sei nicht so zentral gewesen.
"Neuenkamps Dorfcharakter ist faszinierend", lobte Jäger den Stadtteil. "Hier brauchst du nur einen Bierwagen und einen Wurtsstand aufzustellen, schon strömen die Leute von allen Seiten herbei."
Auch der Bürgerverein Kaßlerfeld setzte die Tradition des Maibaumes fort. Am Sonntag um 14.30 Uhr hieß es am Gablenzplatz ". . . und hoch, und hoch . . .". Hier war es ein Kranz, geschmückt mit bunten Blumen und Bändern, der durch fleißige Helfer an einem Fahnenmast nach oben gezogen wurde. Die Mitglieder der Begegnungsstätte des Deutschen Roten Kreuzes in Kaßlerfeld tanzten anschließend ausgelassen um den Kranz herum und sangen Mailieder. Auch hier nutzten die Anwohner die Gelegenheit um alte Bekannte zu treffen und bei warmen Wetter ein Schwätzchen zu halten. (ker)
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NRZ vom 22.04.2005
Lkw erhielten Fahrverbot
LÄRM / Gestern wurde das offizielle Schild an der Charlottenstraße aufgestellt.
Um 14.09 Uhr zogen die Ratsherren Manfred Osenger (SPD) und Rainer Enzweiler
(CDU) die Plane von dem neuen Verkehrsschild. Gestern war es endlich soweit. Die
Charlottenstraße in der Altstadt wurde für den Lkw-Verkehr gesperrt. "Seit 17
Monaten kämpfe ich dafür", erzählte Hauseigentümer Hans Passlack. "Der Lärm der
Lkw ist für die Anwohner einfach unerträglich." Täglich nutzen 5000 Fahrzeuge
die Charlottenstraße. Außerdem habe die Verschmutzung von Tag zu Tag zugenommen.
"Die meisten Fahrzeuge haben ihre Ladung nur mit einer Plane abgedeckt", wusste
Passlack. "Das staubt natürlich." An einen Wäscheständer am offenen Fenster sei
nicht zu denken gewesen. "Die Klamotten waren sofort wieder dreckig."
Das Problem an der Charlottenstraße zog sich über mehrere Jahre hin. 1994 wurde ein sechsjähriger Junge von einem Lastwagen überfahren und starb. Schon der damalige Oberbürgermeisterkandidat Peter Schlieper setzte sich für einen verkehrsberuhigten Bereich ein. Ergebnis: Aus der 50er Zone wurde eine 30er Zone. Immerhin. "Aber die Lkw-Fahrer halten sich nicht daran", empörte sich Passlack. Der einzige Ausweg sei ein Durchfahrverbot, wandte sich Passlack an Osenger.
Zusammen mit der CDU-Fraktion stellte die SPD-Fraktion am 18. November 2004 einen Antrag an den Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr, der nun ausgeführt wurde. (ker)
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NRZ vom 11.03.2005
Zwei Osterfeuer
BRAUCHTUM / Genehmigungen für Veranstaltungen am 26. und 27. März liegen vor.
Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Neuenkamp/Kaßlerfeld hat sich in seiner letzten
Sitzung erneut für die Ausrichtung zweier Osterfeuer ausgesprochen. Die
Genehmigungen liegen bereits vor, so dass am Samstag, 26. März, von 17 Uhr bis
23 Uhr in Neuenkamp, an der Essenberger Straße/Ecke Rheinberger Ring und am
Ostersonntag in Kaßlerfeld, auf der Rudolf-Westerhoven-Freizeitsportanlage
(Wrangelstraße) von 17 bis 23 Uhr die Osterfeuer stattfinden können.
Ratsherr Manfred Osenger freut sich, dass auch in diesem Jahr die beiden Bürgervereine aus Neuenkamp und Kaßlerfeld sowie die Peter-Maassen-Siedlung für das leibliche Wohl sorgen. Die kleinen Gäste können sich auf Ostereiersuchen und diverse andere kleine Überraschungen freuen
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NRZ vom 26.12.2004
Sportlich in das neue Jahr
PRÜFUNG / Jürgen Kessel und Manfred Osenger überreichten Marion Damen und Irene
Pansen das Sportabzeichen.
Marion Damen und Irene Pansen sind sportlich. Das können sie beweisen. Sie haben
es jetzt schwarz auf weiß. Sie können die Kugel stoßen, weit springen, 50 Meter
sprinten, 2000 Meter durchlaufen und 200 Meter schwimmen. Das alles so schnell
und weit, dass es für die Sportabzeichen reichte, die der Vorsitzende von
Blau-Weiß Neuenkamp, Jürgen Klesel, im Beisein des SPD-Ratsherrn Manfred Osenger,
an die beiden sportlichen Damen überreichte. Während es für Irene Pansen eine
Premiere war, hat Marion Damen ihre Sportabzeichen-Prüfung bereits zum 14. Mal
bestanden.
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NRZ vom 23.12.2004
Von Sauerbraten,
Schweinefilet und Ragout fin
WEIHNACHTEN / Die lokalen Politiker freuen sich auf besinnliche und gemütliche
Feiertage mit ihren Familien.
Das vierte Lichtlein brennt nun schon seit knapp einer Woche und der Heilige
Abend steht vor der Tür. Die Geschenke sind verpackt, der Weihnachtsbaum ist
geschmückt. Nur die letzten Einkäufe für das Festmenu fehlen noch.
Selbstgemachte Kartoffelklöße
So auch bei Dietmar Eliaß, SPD-Fraktionsvorsitzender der Bezirksvertretung Süd.
Er war in England auf der Suche nach Schweinefilet. "Unsere Familie hat sich in
diesem Jahr aufgeteilt", so Eliaß. "Ich bin bei meinem Sohn in Southampton und
meine Frau feiert mit unseren Töchtern und dem Enkelkind zu Hause." Schon seit
20 Jahren sei es Tradition Schweinefilet mit Champignonsoße und Spätzle zu
kochen. "Früher gab es regelmäßig Karpfen", erinnerte sich Eliaß. "Doch mein
Papa sagte irgendwann mal, dass er lieber Schnitzel hätte." Dennoch wies das
Einkaufen einige Schwierigkeiten auf. "Das Fleisch ist unheimlich teuer in
England", fiel Eliaß auf. Außerdem müsse er sich an den Verkehr gewöhnen. "Als
Fußgänger bin ich hier in Lebensgefahr", schmunzelte er.
Zwei Gründe zu feiern hat Arno Müller, Bezirksvorsteher Süd. "Meine Enkelin wird Heilig Abend ein Jahr alt", freute er sich. Demnach werde mittags schon Geburtstag gefeiert. "Abends sitzen meine Frau und ich gemütlich zusammen, gehen in die Christmette und kochen Ragout Fin." Am ersten Feiertag gehe es weiter zu seinem Bruder. "Das ist Tradition bei uns", erklärte Müller. Sie seien drei Geschwister, die sich von Jahr zu Jahr abwechseln. "Das Menu ist jedesmal eine Überraschung."
Zu Weihnachten eine Digitalkamera
Sauerbraten, Kartoffelklöße und Rotkohl steht bei Familie Osenger auf der
weihnachtlichen Speisekarte. Der Hausherr kocht sogar persönlich. "Das ist
Tradition und es macht mir Spaß", erläuterte SPD-Ratsherr Manfred Osenger.
Selbst die Kartoffeln schält und reibt er von Hand. "Schmeckt einfach besser als
aus der Tüte", grinste der Ratsherr. Seinen sehnlichsten Wunsch hat ihm das
Christkind allerdings schon vor zwei Wochen erfüllt. "Ich wollte unbedingt eine
Digitalkamera haben", so Osenger. Also schlug seine Frau zu, als die Kamera im
Angebot war. "Dann können wir Weihnachten dierkt die ersten Fotos machen", kann
es Osenger kaum erwarten. Der Ratsherr freut sich auf ein besinnliches, ruhiges
Weihnachtsfest im Familienkreis.
KERSTIN HACKSTEIN
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NRZ vom 13.10.2004
Busse beginnt, 2007 kommt
Osenger
Bunt ist der neue Stadtrat, der heute um 15 Uhr zu seiner konstituierenden
(öffentlichen) Sitzung im Rathaus zusammen kommt. Neun Parteien sind in fünf
Fraktionen (SPD, CDU, Grüne, PDS-OL und FDP), einer Gruppe (PBP/2 Sitze) und
drei Gruppierungen (AMP, DAL und Rep/je ein Sitz) vertreten. Heute geht es um
die Amtseinführung von OB Adolf Sauerland, die Wahl der drei Bürgermeister und
die Bildung der Ausschüsse.
Da wird es in der langen Liste der Ausschüsse mit 15 Gremien einen weniger gebe. Die SPD legt folgenden Vorschlag vor, der mit der CDU und den Grünen abgestimmt ist: Der Aussschuss für Bauwesen, Verkehr und Logistikentwicklung wird eingespart. Bauen geht in den Werksausschuss für die Immobilienbetriebe, Verkehr und Logistik wandern in den Planungsausschuss.
Die ersten personellen Weichen werden ebenfalls gestellt. So wollen SPD, CDU und Grüne jeweils einen Bürgermeisterposten bekommen. Intern rangelten in der SPD die bewährte Bürgermeisterin Monika Busse und Fraktionsvize Manfred Osenger darum, stellvertretend für zwei Lager in der Fraktion. Der Kompromiss lautet jetzt: Busse wird wieder Bürgermeisterin, gibt aber das Amt zur Hälfte der Wahlperiode an Osenger weiter. Die CDU stellt Benno Lensdorf auf, die Grünen Doris Janicki. Wer aber wird der 1. Bürgermeister und OB-Stellvertreter? (ama)
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NRZ vom 31.05.2004
180 000
Liter Wasser für Amphibien
NATUR / Einstiges Feuchtbiotop in Neuenkamp soll wieder Kröten und Frösche beheimaten. Doch der Optimismus ist gering.
Eine 2800 Quadratmeter große trockene Grünfläche ist eigentlich nicht das, was man sich unter einem Feuchtbiotop vorstellt. Schon seit zehn Jahren gibt es dieses Stück Natur am Wanderweg hinter dem Rheinberger Ring in Neuenkamp. "Dieses Biotop diente als Ersatz für das ehemalige Jägerloch", erklärt Manfred Osenger, SPD-Ratsherr und Sprecher des Runden Tisches in Neuenkamp. "Der Bürgerverein Neuenkamp hatte sich damals sehr dafür eingesetzt, diese Feuchtzone hier als Lebensraum für Amphibien zu schaffen".
Tonplatte hochgedrückt
Doch die Natur nahm in anderer Weise ihren Lauf: "Das Biotop ist mit einer fünf Zentimeter dicken Tonschicht abgedeckt", so Osenger. "Nach mehreren Rheinhochwassern lagerte sich darunter Wasser ab und drückte die Tonplatten nach oben". Das könnte ein Grund sein, warum die Feuchtzone heute trocken ist. "Natürlich kann das Wasser auch einfach nur verdunstet sein", erzählte der Biologe Lothar Tacke.
Passend zum Motto der Duisburger Umwelttage "StadtNatur - Wohnen im Grünen", startete der SPD Ortsverein Neuenkamp/Kaßlerfeld eine Befeuchtungsaktion. Mit Hilfe von Feuerwehrmann Ralf Diettrich und dem THW Walsum flossen am vergangenen Samstag die ersten 60 000 Liter in die Schilfzone.
"Wir wiederholen das noch drei Mal", so Diettrich. "In der Hoffnung, das Biotop wieder feucht zu kriegen." Für Interessierte steht die Feuchtzone am Samstag, 12. Juni, zur Besichtigung bereit. Auch dann wird wieder Wasser fließen. "Ich bin nicht optimistisch", erzählte Tacke. "Dafür war das Biotop zu lange trocken. Aber wie heißt es so schön: "Wer nicht kämpft, hat schon verloren". Die neuenkamper wollen es versuchen. Und vielleicht siedeln sich ja doch bald wieder Frösche und Kröten in Neuenkamp an.
KERSTIN HACKSTEIN
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NRZ vom 28.05.2004
Eine neue Brücke für Neuenkamp
KUNST / Bildhauermeister Arnd Sondermann stellte sein Modell für die Grünfläche an der Ecke Essenberger Straße/Claudiusstraße vor.
Ein Rundblick durch Duisburg verrät, dass schon einige Stadtteile mit diversen Kunstobjekten dienen können. Nur in Neuenkamp steht noch keins. Darüber hat sich auch Manfred Osenger, SPD-Ratsherr und Sprecher des Runden Tisches in Neuenkamp, Gedanken gemacht. "Ich sehe den Stadtteil als ein Naherholungsgebiet", erklärte er. "Um dieses noch zu verschönern, fehlt einfach ein Kunstwerk."
Der passende Ort war schnell gefunden. An der Kreuzung Essenbergerstraße/ Claudiusstraße liegt zur Zeit noch eine wunderschöne freie Grünfläche. Dort soll Ende August, Anfang September eine "Brücke" für Neuenkamp entstehen.
Das Modell dazu präsentierte der Bildhauermeister Arnd Sondermann am gestrigen Freitag. "Nach einer Ortsbesichtigung habe ich acht Vorschläge gezeichnet, über die der Runde Tisch abgestimmt hat", erklärte Sondermann. "Da die Brücke am besten ankam, machte ich mich an die Arbeit, dass Modell zu fertigen." Zwei rote Backsteine, die sich schräg gegenüber stehen und mit einem hellen, flachen Stein verbunden sind.
Die "Brücke" steht als Symbol für die Verbundenheit des Stadtteils Neuenkamp mit der Stadt Duisburg. "Das Original soll aus rotem und grünem Sandstein gefertigt werden", erklärte Osenger.
Die Finanzierung des Kunstobjektes soll ausschließlich durch Spenden erfolgen. Einen Teil übernimmt das Projekt "Platz machen", geleitet von der Landtagsabgeordneten Gisela Walsken. "Dieses Vorhaben passt super in das Konzept der Stadtteilerneuerung".
Alle Sponsoren werden auf dem Kunstwerk verewigt. Interessierte Spender können sich unter der Tel: 0178-5266360 melden.
(ker)
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NRZ vom 12.04.2004
Osterfeuer fackelten in den Stadtteilen
BRAUCHTUM / Sehr gut besucht war das erste Kaßlerfelder Osterfeuer. Hochbetrieb
herrschte auf Gut Böckum.
"Spitzenmäßig", lautete das Urteil des Bürgervereinsvorsitzenden von Kaßlerfeld,
Sascha Westhoven, über das erste Osterfeuer, das der Verein mit dem
SPD-Ortsverein im Stadtteil am Ostersonntag entzündet hatte. 500 Besucher kamen
zur Rudolf-Westerhoven-Freizeitanlage. Und langten so kräftig zu bei Kaffee und
Kuchen, dass der Bürgerverein am Ende der Veranstaltung ein zufriedenes
"ausverkauft" meldete. konnte. Hauptattraktion war natürlich das Feuer, das um
20 Uhr entfacht wurde und zwei Stunden munter vor sich hin zündelte. Zwei
Lkw-Ladungen Holz hatte der Bürgerverein besorgt.
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NRZ vom 09.04.2004
Osterfeuer in Kaßlerfeld und Neuenkamp BRAUCHTUM
Sozialdemokraten und Bürgervereine laden die Mitbürger ein.
Der SPD-Ortsverein Neuenkamp/Kaßlerfeld veranstaltet am Samstag, 10. April, von
18 bis 23 Uhr gemeinsam mit dem Bürgerverein Neuenkamp und der Peter Maaßen
Siedlung auf der Ecke Essenberger Straße / Rheinberger Ring ein Osterfeuer. Für
die Kinder hält der Osterhase eine Überraschung parat. Für die Erwachsenen gibt
es kühle Getränke Gemeinsam mit dem Allgemeinen Bürgerverein Kaßlerfeld
veranstalten die Sozialdemokraten im Ortsteil am Ostersonntag, 11. April, von 15
bis 23 Uhr erstmalig auf der Albertstraße ein großes Osterfeuer, zu dem alle
Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Für das leibliche Wohl der
Bürgerinnen und Bürger ist gesorgt.
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NRZ vom 27.02.2004
Osenger bleibt Vorsitzender
JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG / Der SPD-Ortsverein Neuenkamp/Kaßlerfeld steckte die
Weichen für das Wahljahr 2004 ab.
Auf der Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Neuenkamp/Kaßlerfeld wählten
die Mitglieder Manfred Osenger als Vorsitzenden und Dr. Lothar Tacke zum
stellvertretenden Vorsitzenden. Des weiteren wurden Sascha Westerhoven als
Kassierer, Brunhilde Kamphaus als Schriftführerin und Brigitte Wölke als
Bildungsreferentin bestätigt. Als Beisitzer gehören dem Vorstand an: Ursula
Römer, Gerd Albers, Knut Berger, Günter Kamphaus, Cevdet Maras, Karin Mehring,
Günter Schütt, Frank Stabler, Josef Süßmuth und Yvonne Westerhoven. Das
Interesse der Anwesenden konzentrierte sich auf die Berichterstattung von
Ratsherr Manfred Osenger und Bezirksvertreter Dr. Lothar Tacke, die ausführlich
über ihre Aktivitäten aus 2003 berichteten. Über 4000 User haben sich unter
www.spd-neuenkamp-kasslerfeld.de im letzten Jahr über die
Homepage des Ortsvereins informiert. Hier werden unter anderem auch die
Aktionstermine bekannt gegeben. Fest eingeplant ist die Teilnahme an dem
"Inselfest" des Neuenkamper Jugendzentrums am 28. März, das Osterfeuer am 10.
April in Neuenkamp und 11. April in Kaßlerfeld. Erklärter Schwerpunkt der
Ortsvereinsarbeit, so Osenger, bleibt die "bürgernahe und basisverbundene
Stadtteilarbeit und die Vorbereitung auf die Kommunalwahl am 26. September."
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NRZ vom 25.02.2004
Vandalen in Neuenkamp
ZERSTÖRUNG / Rücksichtslose Autofahrer zerstören die Baumscheiben.
Hans Stoffele ist sauer. Der Vorsitzende des Bürgervereins Neuenkamp und seine
Mitstreiter bepflanzen seit Jahren mit viel bürgerlichem Engagement die
Baumscheiben rund um die Einkaufsmeile an der Essenberger Straße. "Weil es
einfach schöner ist und die Leute sich über die Blumen freuen", erklärt Stoffele
das Engagement der Neuenkamper. Doch Vandalen machen ihnen das Leben schwer. Sie
fahren immer wieder über die Baumscheiben, zerstören dabei die steinernen
Umfassungen und die Pflanzen. Dabei ist an der Essenberger Straße eigentlich
genug Raum zum Parken und Wenden. Es scheint fast, dass Absicht dahinter steckt.
Dicke
Steine sollen helfen
SPD-Ratsherr Manfred Osenger hat sich des Themas auch schon angenommen und
bereits den ersten Ortstermin mit den Wirtschaftsbetrieben hinter sich. Dort
wurden erste Überlegungen angestellt, wie die Baumscheiben vor den
zerstörungswütigen Autofahrern geschützt werden können. Osenger: "Wir denken
darüber nach, ob wir dicke Steine vor die Baumscheiben legen um sie zu schützen,
oder die Bügel, die in den Beeten stehen, etwas weiter nach vorne setzen." Denn
wenn es wärmer wird, sollen an der Essenberger Straße wieder die Blumen blühen,
gepflanzt von Neuenkampern, und nicht Vandalen das Wort haben. (auf)
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NRZ vom 11.01.2004
Vereine begrüßten das neue Jahr
EMPFÄNGE / Bürgerverein Kaßlerfeld und SPD Großenbaum plauschten in lockeren
Runden über Stadtteilaktivitäten.
Gelungene Premiere! Zum ersten Mal lud der Bürgerverein Kaßlerfeld gestern zu einem Neujahrsempfang. Für Vertreter aus Vereinen, Verbänden, Politik und Wirtschaft eine gute Gelegenheit, um in lockerer Runde Erfahrungen auszutauschen und Aktivitäten für einen Stadtteil zu koordinieren, in dem Probleme nicht gerade Mangelware sind. Zu den prominenten Gästen gehörten unter anderem die SPD-Landtagsabgeordnete Gisela Walsken, der SPD-Ratsherr Manfred Osenger und CDU-Mann Uwe Gerste, die allesamt ausgezeichnet wurden - mit jeckem Blech, der von Baldo Römer geführten "Schwarzen Raben". Über eine erfreulich starke Resonanz konnte sich auch der zeitgleich stattfindende Neujahrsempfang der SPD Großenbaum/Rahm freuen. 65 Gäste aus Politik und Vereinsleben kamen im Vereinshaus der Kleingartenanlage am Reiserweg zusammen. Bürgermeisterin Monika Busse nahm sich in ihrem Vortrag des Themas "Die Stadt und ihre Gesellschaften als Dienstleister für Bürger und Vereine" und zeigte Wege auf, die Zusammenarbeit der Akteure vor Ort mit Wirtschaftsbetrieben und städtischem Immobilien-Management zu verbessern. (bm)
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NRZ vom 07.01.2004
Empfang in Neuenkamp
PARTEIEN / Der SPD-Ortsverein Neuenkamp-Kaßlerfeld begrüßte am Wochenende das
neue Jahr mit einem fröhlichen Treffen im Vereinsheim.
Die Genossen aus dem SPD-Ortsverein Neuenkamp-Kaßlerfeld haben in ihren beiden Inselstadtteilen in diesem Jahr Einiges vor. Auf dem Neujahrsempfang im Vereinsheim von Blau Weiß verzichtete deren Vorsitzender Manfred Osenger entsprechend auf einen Rück- und beschränkte sich auf den Ausblick. In den Orten stehen beispielsweise der notwendige Kanal an der Essenberger Straße auf dem Einsatzplan oder die Ersatzpflanzungen an der Baukampstraße.
Als enorm wichtiges Datum gilt auch bei den Neuenkämpern die Kommunalwahl im Herbst. Man müsse sich mächtig ins Zeug legen, um den Berlin-Effekt zu verarbeiten, sind sich der Ratherr Osenger und Bezirksvertreter Lothar Tacke einig.
Die Bundestagsabgeordnete Petra Weis, die ebenfalls nicht auf die selbstgemachte Westerhovensche Erbsensuppe verzichten wollte, hatte schließlich noch die angenehme Aufgabe, dem Ehepaar Karin und Heinz Mehring für dessen Engagements im Stadtteil zu danken und sie für 25-jährige Mitgliedschaft zu ehren. (sovo)
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NRZ vom 04.12.2003
Bürgerverein: Nur ein Runder Tisch möglich
STADTTEILE / Kaßlerfeld hat klare Probleme. Sascha Westerhoven will aber
verhindern, dass zu viele Diskussionsrunden kontraproduktiv werden.
Kaßlerfeld: ein kleiner Inselstadtteil am Rande der City. Mit einer Fläche von 416 ha, 3797 Einwohnern und insgesamt etwa 2200 Wohnungen (Stand am 31. Dezember 2002). Soweit die Statistik. Seit kurzem ist Kaßlerfeld in den Fokus der Stadt geraten (die NRZ berichtete). Zu auffällig war die Zahl der Sozialhilfeempfänger, der Anteil der Wohnungsnotfälle, zu hoch die Arbeitslosenquote. Kein Grund zur Panik, hatte Sozialdezernent Reinhold Spaniel trotz allem gesagt. Doch wie groß sind die Probleme in Kaßlerfeld wirklich?
Auf gesundem Fundament gebaut
Immerhin ist die Arbeitslosenquote mit etwa 20 Prozent extrem hoch. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung ist mit 26,68 Prozent ähnlich hoch wie beispielsweise in Hochemmerich oder in Hüttenheim.
Mehr als 300 Personen beziehen Hilfe zum Lebensunterhalt, das macht immerhin etwa 12 Prozent. Schon vor mehr einem Jahr hatte der damalige Bürgervereinsvorsitzende Helmut Schwallenberg gefordert, dass hier etwas geschehen müsse. Mit Sorge mahnte er damals den zunehmenden Fortzug der Bevölkerung an und bemängelte den Wohnungsleerstand.
Nun sieht auch die Stadt klaren Handlungsbedarf. Kürzlich wurde an einem Runden Tisch über die prekäre Lage gesprochen. Ein nächstes Treffen soll es Anfang des kommenden Jahres geben.
Sascha Westerhoven, der aktuelle Vorsitzende des Bürgervereines, sieht diese Treffen allerdings mit gemischten Gefühlen. "Es haben alle teilgenommen, die sowieso an unserem Runden Tisch sitzen", monierte Westerhoven. Beim nächsten Treffen des RT wenige Tage später seien erwartungsgemäß nur wenige erschienen. "Das wird alles zuviel", meint Westerhoven. Zumal die Probleme keiner lösen konnte.
Manfred Osenger, zuständiger SPD-Ratsherr, begrüßt den Fokus der Stadt: "Hier muss etwas geschehen," sagte Osenger. In Kaßlerfeld gebe es ein gesundes Fundament. Das habe man bei verschiedenen Aktionen sehen können. (sovo)
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NRZ vom 13.10.03
Kaßlerfelder wollen Weg und neue Abfahrt
Bezirkspolitik und Bürgerverein: Voraussetzungen für Ja zum Autohof.
Die Pläne der Ford Gate Gruppe aus London, in Kaßlerfeld einen Autohof zu bauen, rufen dort überwiegend positive Reaktionen hervor. "Ich finde das toll", frohlockte Manfred Osenger. Neben einer Imageförderung für Stadt und Stadtteil sieht der SPD-Ratsherr im Bau besagten Hofes mit Park- und Nächtigungsmöglichkeiten für Brummifahrer eine Chance, das Parkproblem in den Griff zubekommen.
Zurzeit sorgen Lkw, die wild auf dem Bürgersteig und dem Radweg vor der Totaltankstelle geparkt werden, für Unmut bei den Kaßlerfeldern. Laut Osenger wird aber gerade geprüft, ob es dort unterirdische Leitungen gibt. Entweder sollen hier Bäume angepflanzt oder aber Findlinge auf den Wegen platziert werden. Weder die eine noch die andere Maßnahme stehe im Widerspruch zum Bau des Autohofes, frohlockt der Ratsherr.
Wanderweg muss erhalten bleiben
Bei aller Freude über die Pläne stellt er jedoch heraus, dass der Wanderweg, der Kaßlerfeld und Neuenkamp verbindet, erhalten bleiben und eine geänderte Autobahnanbindung zur A40 geschaffen werden muss.
Wünsche, die sich mit den Forderungen des Kaßlerfelder Bürgervereins decken. Dessen Vorsitzender Sascha Westerhoven äußert zwar seine Freude über die Pläne, macht zugleich aber deutlich, dass unbedingt ein neuer Anschluss an der A40 geschaffen werden müsse. "Ansonsten werden wir uns dagegen wehren", kündigt er an. Jeder weitere Schwerlastverkehr am Zubringer und Kreisel werde einfach zuviel.
Dietmar Weichelt, der CDU-Bezirksvertreter für Kaßlerfeld, ist nicht nur beim Thema Lkw-Verkehr argwöhnisch. "Solange wir nichts Schriftliches haben, ist alles Makulatur", betont er. Ohne vernünftige Infrastruktur im Umfeld sei das Vorhaben nicht möglich.
Für den von der Autohof-Nachricht überraschten CDU-Ratsherrn des Bereiches, Heinrich Winzberg, hätten Verkehrsflüsse und Arbeitsplätze oberste Priorität. (sovo)
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NRZ vom 07.10.03
Kaßlerfeld bekommt einen Autohof
EXPO III / Die Ford Gate-Gruppe will auf dem Gelände der Total-Tanktürme 85 Millionen Euro investieren, um Lkw-Fahrern eine Rastmöglichkeit zu bieten. Weitere Projekte in Planung.
Die Ford Gate Gruppe aus London will sich um das Wohl deutscher und ausländischer Brummikapitäne verdient machen. Wie Thomas Schlipköther, Vorstandsmitglied der Hafen-Gesellschaft Duisport, gestern auf der Expo Real in München bekannt gab, wird der englische Investor am Rande der Kasslerfelder A40-Ausfahrt einen Autohof bauen. Mit Tankstelle, Rast- und Übernachtungsmöglichkeiten auf 180 000 Quadratmetern. 85 Mio. Euro soll das Projekt kosten, das nach Baubeginn um die Jahreswende 2004/05 etwa drei Jahre bis zur Fertigstellung brauchen wird. Um das Projekt durchzuziehen, sei bereits die Duisburg Development GmbH gegründet worden.
Gebaut werden soll auf dem Gelände der Total-Tanktürme, das Duisport vom jetzigen Besitzer zurückerhält. Hauptproblem werde die verkehrliche Anbindung sein, sagte Schlipköther, der zugleich ein riesiges Lob "an die Planungsmannschaft von Jürgen Dressler" schickte. Schlipköther sieht den künftigen Autohof perfekt gelegen, da Duisburg durch seinen Hafen "unheimlich viel Lkw-Verkehr anzieht."
Dem Autohof schob das Duis-port-Vorstandsmitglied gleich noch weitere Projekte hinterher: So soll am Standort der alten Hauptverwaltung für 20 Millionen Euro ein "Office Park" entstehen, und im alten Eisenbahnhafen werden 20 Mio. Euro verbaut. Wofür? Da hüllte sich Schlipköther noch in Schweigen. (put)
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NRZ vom 04.07.03
Ortsverein fährt zum Schokoladenmuseum
AUSFLUG / Kaßlerfelder/Neuenkamper SPD besucht die Kölner Altstadt.
Am Sonntag, 21. September, fährt der SPD-Ortsverein Neuenkamp /Kaßlerfeld mit dem Bus nach Köln. Die Abfahrt erfolgt um 8.30 Uhr in Kaßlerfeld an der Klemensstraße (St. Clemens), um 9 Uhr ist der Treffpunkt für die Neuenkamper an der Essenberger Straße (Gaststätte Neumann).
Im Bus wird ein kleines Frühstück serviert. Für 11 Uhr ist eine Kölner Altstadtführung organisiert und um 15:15 Uhr erfolgt eine Führung durch das bekannte Schokoladenmuseum.
Die Ankunft in Duisburg ist für 19:30 Uhr vorgesehen. Natürlich kann auch während der Fahrt mit dem zuständigen Bezirksvertreter Dr. Lothar Tacke und mit dem SPD Ratsherrn Manfred Osenger über aktuelle Themen diskutiert werden. Die Teilnehmergebühr beträgt 22 Euro, Anmeldungen nimmt Sascha Westerhoven unter der Telefon 0173/5193732 bis zum 2. August entgegen.
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NRZ vom 23.09.03
Neuenkamper Insulaner feiern ihren 20-jährigen Bürgerverein
JUBILÄEN / Am kommenden Wochenende, 26. bis 28. September, steht der kleine Stadtteil Kopf. Drei Tage lang gibt es im Festzelt an der Essenberger Straße ein buntes Programm mit Kirmes.
Die Vorbereitungen laufen in vollen Zügen. Am kommenden Wochenende steht den Neuenkampern ein großes Fest ins Haus. Der Bürgerverein der Insulaner feiert rundes Jubiläum. Seit 20 Jahren gehört der Verein untrennbar zum Stadtteilleben. Deswegen steht von Freitag, 26. September, bis Sonntag, 28. September, alles rund um die Essenberger Straße / Rheinberger Ring Kopf.
Dort wird bereits eifrig am Festzelt gebaut. Schließlich muss - auch angesichts der unbestimmten Wetterlage - bis Freitagnachmittag alles in trockenen Tüchern sein. Um 14 Uhr beginnt das Programm.
Band Good Vibrations macht Stimmung
Den Start macht eine Modenschau, gepaart mit Unterhaltung der Band Good Vibrations und allgemeinem Kirmestrubel. Am Abend steigt eine Oldie-Party im Festzelt. Der Samstag beginnt um 12 Uhr mit der Kirmes, bevor um 13 Uhr der offizielle Festakt ansteht.
Für den Nachmittag und den Abend hat der Jubilar ein munteres Unterhaltungs- und Festprogramm organisiert. Unter anderem soll die Showband Hollywood die Neuenkamper Füße in Schwung bringen.
Mitterweile hat der Bürgerverein etwa 370 Mitglieder. Die engagieren sich, seit die Gemeinschaft 1983 aus der Taufe gehoben wurde, mit vielen Aktivitäten im "Dorf".
Dementsprechend sitzt der Bürgerverein natürlich mit am "Runden Tisch". Er war maßgeblich beteiligt, dass verschiedene Verkehrsprobleme im Stadtteil angegangen werden und hat in enger Zusammenarbeit mit New Camp City dafür gesorgt, dass die Skateranlage auf dem Schulhof an der Paul-Rücker-Straße weiter konzeptioniert wurde. "Unser Bürgerverein hat gezeigt, dass er dann besonders stark ist, wenn sich alle gemeinsam für eine Sache einsetzen", schreibt der SPD-Ratsherr Manfred Osenger in der Jubiläumsfestschrift. Am Wochenende wird zunächst gemeinsam gefeiert. (sovo)
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NRZ vom 17.06.03
Die Brummis sollen vorher abbiegen
VERKEHR / Die Neuenkamper wollen verhindern, dass es weiterhin so viel Lkw-Suchverkehr im Wohngebiet gibt. Eine zusätzliche Beschilderung könnte die Fahrer zum Parallelhafen weisen. Die Neuenkamper haben offensichtlich ein Problem mit dem Lkw-Suchverkehr auf der Essenberger Straße. Also mit solchen Brummifahrern, die eigentlich gar nicht durch die für sie und ihre Gefährte zu enge Einkaufsstraße rollen wollen, sondern Firmen suchen, die woanders angesiedelt sind. Ein entsprechendes Verbotsschild im Kreuzungsbereich Am Schlütershof / Essenberger Straße hält die Fahrer nicht davon ab, ihre Suche im besagten Bereich fortzuführen. "Da müssen wir uns etwas einfallen lassen", sagte der SPD-Ratsherr Manfred Osenger nach der letzten Sitzung des Runden Tisches am Montagabend. Um dieses Ärgernis kamen die Teilnehmer nicht herum. Die beste Lösung seien zusätzliche Hinweisschilder von der Kaßlerfelder Straße in Geradeausrichtung zum Parallelhafen und nach links in die Essenberger Straße, schlug Osenger vor. Der Ratsherr sieht neben der Lärmbelästigung das Problem, dass die schweren Sattelschlepper den Straßenbelag langfristig beschädigen, da die Straße nicht für so schwere Fahrzeuge ausgelegt sei. Erfreulicher sind für die "Insulaner" sicher die Pläne zum "Rhein in Flammen" am 26. Juli aus. Das Programm steht nahezu fest und die Bands sind teilweise gebucht. Auf jeden Fall soll es auf der Rheinwiese bei Rhein Orange wieder die besten Logenplätze für das bunte Feuerwerksspektakel über dem Fluss geben. (sovo)
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NRZ vom 17.06.03
Schifferstraße: Ausbau möglich
POLITIK / Der Rat hat in seiner Sitzung am Montag die politischen Voraussetzungen für die Weiterentwicklung der Nordseite des Innenhafens und der Infrastruktur getroffen.
Auf der Nordseite des Innenhafens können jetzt die nächsten Schritte angegangen werden. Der Rat hat in der letzten Sitzung am Montag die notwendigen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der weitere Ausbau der Schifferstraße realisiert werden kann.
Außerdem beschlossen die Ratsmitglieder einstimmig, die Ansiedlungen in dem Bereich zwischen dem Schwanentor und der Buckelbrücke auf den Weg zu bringen.
In dem neuen Entwurf sind Anregungen des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege aus der öffentlichen Auslegung teilweise berücksichtigt.
Während verschiedene Kräne in dem Gebiet als Baudenkmäler erhalten bleiben sollen, wird der so genannte "Kochspeicher" nicht in die Denkmalliste aufgenommen. Als Begründung gegen die Aufnahme wird unter anderem der "gegebene" Zustand des Gebäudes genannt. Aufgrund dessen sei es nicht möglich, der Öffentlichkeit einen Denkmalwert zu vermitteln, heißt es.
Innenhafen wird angenommen
Mit diesen Ratsbeschlüssen sind zumindest die politischen Wege geebnet, um in dem besagten Bereich ein "maritimes Dienstleistungszentrum" mit Gewerbetreibenden, Dienstleistern, Freizeitanbietern, verschiedener Gastronomie sowie Altenwohnungen anzusiedeln.
Die Ausschreibungen für den weiteren Ausbau der Schifferstraße mit einer direkten Anbindung zum Philosophenweg können jetzt ebenfalls erfolgen.
Von den Anwohnern waren demnach keine nennenswerten Einwände gegen einen Ausbau gekommen. "Man merkt, dass die Bevölkerung den Innenhafen positiv annimmt", sagte der SPD-Ratsherr Manfred Osenger dazu. (sovo)
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NRZ vom 25.05.03
Erstes Grundstück für BuGa abgegeben
BUNDESGARTENSCHAU 2011 / SPD-Ratsherr Osenger: Planungsarbeit kann beginnen.
Mitten in der Stadt - in Hochfeld - soll die Bundesgartenschau 2011 mit vier Park-Abschnitten, etwa halbkreisförmig angelegt, die Besucher staunen lassen. Nun müssen die Vorarbeiten anlaufen, denn der Großteil der Fläche wird noch von Firmen belegt. Jetzt gab der planungspolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Manfred Osenger, einen Fortschritt bekannt: "Die Firma Ispat und die Stadt haben sich darauf verständigt, das Grundstücksgeschäft für einen ersten wesentlichen Bauabschnitt des sogenannten Rheinparks durchzuführen."
Die Planungen für das Leuchtturmprojekt Bundesgartenschau seien damit auf dem richtigen Weg. Laut Osenger geht es um eine kleine Fläche nördlich des Kultushafen. Von der Hafengesellschaft duisport sei die Fläche des ehemaligen Tanklagers komplett saniert erworben worden. Über die anderen notwendigen Flächen werde verhandelt.
Osenger zur NRZ: "Für die Schaffung des ganzen Rheinparks müsste allerdings erst der gesamte Produktions- und Lagerbereich von Ispat aufgegeben werden." Die Stahlfirma soll bekanntermaßen umsiedeln.
Für den ersten Bauabschnitt des Rheinparks seien Zuschüsse des Landes von 28,3 Mio. E in Aussicht gestellt, der städtische Anteil betrage 6,5 Mio. E. Im Planungsausschuss am morgigen Tag, so Osenger, könne die Änderung des Gebietsentwicklungsplans beantragt und das Erarbeitungsverfahren eingeleitet werden. Vor diesem Hintergrund sollen jetzt mit dem Zentralverband Gartenbau und der Deutschen Bundesgartenschau GmbH die nötigen Verträge zur Sicherung der BuGa geschlossen werden, betont Osenger - "Rheinpark und BuGa werden kommen."
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NRZ vom 18.05.03
Logen bei Rhein Orange
VERANSTALTUNGEN / Neuenkamper Vereine planen wieder ein Fest zum "Rhein in Flammen".
Die Feuerwerksfunken greifen weit um sich. Wenn am Samstag, 26. Juli, in Ruhrort wieder der "Rhein in Flammen" steht, gibt es auf der Neuenkamper Seite bei Rhein Orange die besten Logenplätze. Der Förderverein New Camp City und die beiden Bürgervereine aus Kaßlerfeld und Neuenkamp laden hier zum mittlerweile dritten Open Air Konzert ein.
Ab 18 Uhr soll das Spektakel am Rheindeich beginnen. "Es soll wieder zwei Bands geben", erklärte Manfred Osenger, der zweite Vorsitzende des Fördervereins. Von 20 Uhr bis zum Feuerwerk gegen 22 /22.30 Uhr soll die Hauptband spielen. "Wir versuchen, wieder eine hochkarätige Gruppe zu bekommen", verspricht Osenger.
Aus seiner Sicht wird es am besagten Abend schön voll auf der Wiese. "Wir rechnen mit etwa 10 000 Gästen", prognostiziert er optimistisch.(sovo)
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WAZ vom 12.05.03
Osenger wieder nominiert
Neuenkamp/ Kaßlerfeld. Der SPD-Ortsverein Neuenkamp/Kaßlerfeld wählte in seiner jüngsten Mitgliederversammlung einstimmig die Kandidaten für die Kommunalwahl im Jahr 2004. Im Stadtrat soll wieder der amtierende Ratsherr und stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Osenger die Stadtteile Neuenkamp und Kasslerfeld vertreten. Für die Bezirksvertretung kandidiert erstmalig Dr. Lothar Tacke. Beide wollen "die positive Entwicklung von Neuenkamp und Kaßlerfeld zu lebens- und liebenswerteren Stadtteilen auch in finanziell schwierigen Zeiten" gestalten. Tacke ist Nachfolger von Bezirksvertreter Gerd Albers aus der Bezirksvertretung Mitte. Der Ortsverein würdigte das über 25-jährige Engagement des Bezirksvertreters, der weiter im Vorstand mitarbeiten wird. Wesentlichen Anteil habe Albers zum Beispiel an der Realisierung der Wohnumfeldmaßnahmen in Kaßlerfeld und der Entstehung des Dietrich-Krins-Weber-Zentrum in Neuenkamp gehabt. Ab sofort finden sich die Aktivitäten des Ortsverein unter www.spd-neuenkamp-kasslerfeld.de auch im Internet.
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SPD-Fraktion: Mehr Wohnungsbauflächen anbieten
-Ratsherr Osenger: Abwanderung aus Duisburg aufhalten-
Jedes Jahr verliert Duisburg einen kleinen Teil seiner Bevölkerung durch Abwanderung. Bei der Entscheidung, der Stadt Duisburg den Rücken zu kehren, spielt der Wunsch, Wohneigentum zu bilden, eine vorrangige Rolle. Besonders abwanderungswillig sind junge Familien mit Kindern, einkommensstarke Haushalte und Einpersonenhaushalte.
Die Duisburger SPD-Fraktion möchte diesen Trend stoppen.
Deshalb sollen mehr Wohnungsbauflächen angeboten und gezielt vermarktet werden. Ein solches Angebot soll breit gefächert und bedarfgerecht in unterschiedlichen Qualitäten und Lagen gemacht werden.
Nach Ansicht von SPD-Ratsherr Manfred Osenger, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, könnten Flächen im so genannten Innenbereich existierender Bebauungspläne und brachliegende Bahn- und Industrieflächen dafür genutzt werden.
Osenger: „Die Bereitstellung solcher neuen Flächen soll nicht mit der Brechstange, sonder im Dialog mit dem Bürger erfolgen. Attraktive Grün- und Freiflächen sollten im Sinne einer umweltverträglichen Nachhaltigkeit geschont werden, da sie ein wichtiger Standortfaktor sind.“
Ziel soll es sein, junge Familien mit Kindern den Eigenheimbau zu ermöglichen. Für diese Gruppe gibt es wenig Flächen, die sich zum größtenteils im Eigentum großer Immobiliengesellschaften befinden. Hier ist die Stadtverwaltung aufgefordert, Verhandlungen mit den Grundstücksgesellschaften aufzunehmen.
Anders die Situation für Singles: Hier bieten sich konkret im Innenstadtbereich beispielsweise die Baulücke Spapeltor/Springwall und die Baulücke zwischen Bohnengasse und Rabbiner- Neumark-Weg an. In der Nähe des Hauptbahnhofes könnte ein kleiner Teil des ehemaligen Wagener- und Schade-Geländes für Wohnbebauung genutzt werden. In Meiderich käme das ehemalige Milchhofgelände in Frage.
Die Bereitstellung der Flächen ist das eine, die Vermarktung das andere. Da Image- und Marketingaspekte eine herausragende Rolle spielen, ist für die SPD-Fraktion ein aktives Immobilien- und Marketingmanagement unbedingt erforderlich.
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WAS vom 31.03.03
Asylanten-Heim wird
geschlossen
Nach einem Jahrzehnt als Provisorium hat das
Asylbewerberheim an der Kaßlerfelder Straße
ausgedient.
Wie Ratsherr Manfred Osenger (SPD) jetzt
mitteilte, wird das Heim zum 31. März
geschlossen. Die städtische Unterkunft mit
rund 80 Plätzen in geliehenen Containern wird
jetzt demontiert. Für die Stadt bedeute die
Schließung, so Osenger, eine erhebliche
Entlastung des Sozialetats.
Eine gute Nachricht hat Osenger bezüglich der
Kindergartenversorgung in Kaßlerfeld:
Der weitere Betrieb des evangelischen
Kindergartens an der Wrangelstraße ist nach
Angaben des Ratsherren beschlossene Sache.
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NRZ vom 29.03.03
Kaßlerfeld: Kindergarten bleibt erhalten
Der evangelische Kindergarten in Kaßlerfeld bleibt erhalten. Dies teilte gestern SPD-Ratsherr Manfred Osenger der NRZ mit. Die Bevölkerung des Stadtteils sei durch Überlegungen der Landeskirche beunruhigt worden, die Einrichtung an der Wrangelstraße schließen zu wollen. In der Bezirksvertretung sei daraufhin die dringende Bitte an die Stadt gerichtet worden, Gespräche mit der Kirche zu führen, da der bereits bestehende Kindergartenplatzmangel sonst weiter dramatisch verschärft worden wäre.
Angesichts der Tatsache, dass in Kaßlerfeld kein städtischer Kindergarten vorhanden ist, sondern nur die beiden Einrichtungen der Katholiken und Protestanten sowie ein Waldorf-Hort, habe die Stadt ihre Bereitschaft zu einer höheren finanziellen Beteiligung signalisiert, so Osenger. Das Presbyterium der Kaßlerfelder habe diesen Vorschlag jetzt angenommen, so der sichtlich erfreute Ratsherr.
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WAZ vom 25.03.03
Neue Decke für Hallenbad
Das Hallenbad Neuenkamp soll eine
neue
Zwischendecke erhalten. Die Sanierungsmaßnahme
befinde sich jedoch noch in der Planungsphase,
teilte die Verwaltung der Bezirksvertretung
Mitte mit. Da es sich um ein verpachtetes Bad
handele, seien noch Vorgespräche zu führen und
Terminabsprachen zu treffen. Voraussichtlicher
Baubeginn: der Start der Sommerferien. Die
Bauarbeiten können insgesamt sechs Wochen
dauern.
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WAZ vom 19.02.03 (kie)
Großer Erfolg: Walsken ist Vize der SPD-Fraktion Großer Erfolg für Gisela Walsken. Die Duisburger Landtagsabgeordnete wurde gestern von ihrer Fraktion zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und ist in dieser Funktion zuständig für Haushalts- und Finanzpolitik sowie für Europapolitik. "Ich freue mich über die breite Zustimmung. Die neue Aufgabe gibt mir sicher auch Gelegenheit, Duisburger Interessen in die Fraktionsführung einzubringen", erklärte die 45-Jährige. In der Fraktionsspitze nimmt sie übrigens die Position von Ehemann Ernst-Martin Walsken (55) ein, der zur Telekom nach Bonn wechselte. Weniger gut lief es dagegen für Gisela Walsken im SPD-Unterbezirksvorstand und -ausschuss, der jetzt über den neuen Zuschnitt der Duisburger Landtags-Wahlkreise beriet. Weil Duisburg wegen der geplanten Verkleinerung des Landtags künftig nur noch vier statt bisher fünf Landtags-Wahlkreise haben wird, muss sie sich einen neuen Wahlkreis suchen. Ihr jetziger Wahlkreis Mitte wird auf die angrenzenden Wahlkreise Meiderich/Beeck und Süd aufgeteilt. Neuenkamp, Kaßlerfeld und Hochfeld sollen demnach dem nördlichen Nachbarn zugeschlagen werden, Duissern und Neudorf dem südlichen. Nicht angetastet werden der westliche Wahlkreis, der das linksrheinische Stadtgebiet umfasst, aber auch der Norden mit Walsum, Hamborn und Neumühl. Nach dem jetzigen Stand ist 2005 nur der Wahlkreis Walsum/Hamborn frei. Nicht gerade ideal für die im Süden wohnende Gisela Walsken - zumal die Walsumer SPD endlich einen der ihren im Landtag sehen will. Andererseits wird spekuliert, dass 2005 die dann 68-jährige Süd-MdL Charlotte Kann nicht mehr antritt. Bisher hat sich die innerhalb der Partei sehr beliebte Charlotte Kann aber noch nicht zu diesem Thema erklärt.
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NRZ vom 19.02.03 (sovo)
Virtuelle Gäste in Neuenkamp
INTERNET / Mehr als 180 User haben die neuen Internetseiten des SPD-Ortsvereines in den ersten zwei Tagen angeklickt.
Volles "PC-Haus" in Neuenkamp. Wären all jene Gäste, die dem SPD-Ortsverein Neuenkamp-Kaßlerfeld in den letzten zwei Tagen einen virtuellen Besuch abgestattet haben, tatsächlich gekommen, hätte der Vorsitzende Manfred Osenger wohl einen mittelgroßen Saal anmieten müssen. Immerhin hatten sich gestern und vorgestern 183 Besucher durch die neuen Internetseiten geklickt.
Erst Anfang der Woche hatten es die Neuenkamper und Kasslerfelder anderen Ortsvereinen gleichgetan und ihre Internetseite online gestellt.
Unter www.spd-neuenkamp-kasslerfeld.de geben die Sozialdemokraten einen Einblick in Strukturen, Termine, Aktionen und einen Überblick über ihre politischen Vertreter.
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NRZ vom 17.02.03 (sovo)
SPD geht mit Asterix und Obelix ins Netz
Internet / Der Ortsverein Neuenkamp/Kaßlerfeld ist ab heute online.
Jetzt ist er "drin". Ab heute ist auch der SPD-Ortsverein Neuenkamp-Kaßlerfeld online. Hilfe bekommen die Sozialdemokraten aus den beiden "Insel-Stadtteilen" dabei von Asterix und Obelix. Unter www.spd-neuenkamp-kasslerfeld.de begrüßen die zwei wohlbekannten gallischen Dorfbewohner die Internetbesucher.
"Wir verteidigen unsere Dörfer", meint der Vorsitzende des Ortsvereins, Manfred Osenger, schmunzelnd. deswegen wurde die Idee von Sascha Westerhoven wohl auch sofort angenommen. Mit Cevdet Maras als dritter im Bunde bastelte das Redaktionsteam in den letzten Tagen mit Hochdruck an der Fertigstellung der Seiten.
Jetzt gibt es über die Navigationsleiste einen überblick über die Vorstandsmitglieder, über aktuelle Termine, Hinweise auf bereits geschehenes und natürlich Links zur SPD nach Berlin und in die anderen Duisburger Stadtteile.
Mit dem neuen Auftritt erweitert der Ortsverein sein Angebot. Manfred Osenger will aber den direkten Kontakt dadurch nicht verdrängt wissen. "Es geht doch nichts über ein persönliches Gespräch", sagte er deutlich.
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WAZ vom 08.02.03 von Rolf Kiesendahl
Multi Casa: Rat macht seine Schulaufgaben
Grundstückskäufe und städtebauliche Verträge
stehen demnächst auf der Tagesordnung
Bevor Multi Casa realisiert werden kann, müssen Rat und Verwaltung noch
reichlich
Schulaufgaben machen. Grundstückskäufe, städtebauliche Verträge mit den
Investoren und die baurechtliche Erschließung stehen auf der
Agenda. Den Einstieg in die recht komplexe Materie vollzogen gestern die
Mitglieder von Planungsausschuss und Bezirksvertretung Mitte. Sie ließen sich
vom städtischen Planungschef Martin Linne die verschiedenen Grundstücks-Kaufverträge
zwischen Investor GID ( Gesellschafter sind die Westdeutsche Immobilien Bank und
OMG), der Deutschen Bahn AG sowie der Stadt erläutern. In den städtebaulichen
Verträgen mit dem Investor werden wiederum die stadtplanerischen Vorgaben
fixiert, aber auch, wer welche Maßnahmen, Planungen und Gutachten durchführt
und die Kosten dafür trägt. So verpflichtet sich die GID, den Deckel über die
A 59 zwischen Hauptbahnhof und Königstraße mit 5,1 Mio. Euro zu bezuschussen.
Zwei Mio. Euro steuert der Investor, der in den nächsten Wochen einen dritten
Gesellschafter ins Boot nehmen will, zur Gestaltung des dann neu entstandenen
Platzes bei. Als Gegenleistung erhält er die Rechte für dessen kommerzielle
Nutzung. Während
Manfred
Osenger (SPD) davon sprach,
dass Multi Casa nun ein großes Stück näher gekommen sei, hatten CDU-Sprecher
Benno Lensdorf und sein Fraktionskollege Rainer Enzweiler die neuralgischen
Punkte des 300-Mio-Projektes im Visier - zum Beispiel die Zeitschiene für den
unerlässlichen A 59-Ausbau, die Frage nach der Zukunft des Metrorapid oder mögliche
Altlasten. Am 24. Februar wird im Rat weiter diskutiert.